Naher Osten

USA machen Druck für Waffenruhe in Gaza

US-Außenminister Antony Blinken trifft in Israel Angehörige der nach Gaza verschleppten Geiseln.
US-Außenminister Antony Blinken trifft in Israel Angehörige der nach Gaza verschleppten Geiseln. Reuters / Marko Djurica
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Mit der Rückendeckung des UN-Sicherheitsrates wirbt US-Außenminister Blinken für Bidens Friedensplan. Von Israel und Hamas kam vorsichtige Zustimmung. Doch es lauern Fallstricke. Die Hamas fordert Änderungen zu ihren Gunsten.

Es könnte ein neuer Funke der Hoffnung sein – dafür, dass im Gazastreifen vielleicht doch bald die Waffen schweigen. US-Außenminister Antony Blinken tourt durch den Nahen Osten, um für den US-Plan für eine Waffenruhe zu werben. US-Präsident Joe Biden hat den Vorschlag für ein Abkommen bereits vor zwei Wochen vorgelegt. Doch nun sprach sich auch der US-Sicherheitsrat in New York per Resolution für den Plan aus. Es war das erste Mal seit Beginn des Krieges im Oktober, dass das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen im Gaza-Konflikt mit großer Einigkeit auftrat; nur Russland enthielt sich bei der Abstimmung im Sicherheitsrat.

Bidens Vorschlag sieht eine zunächst sechswöchige Kampfpause vor. Parallel dazu sollen von der Terrororganisation Hamas verschleppte israelische Geiseln und palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen freigelassen werden. Nach den ersten sechs Wochen der Waffenruhe soll dann über einen dauerhaften Waffenstillstand verhandelt werden. In einer weiteren Phase geht es dann um den langfristigen Wiederaufbau des Gazastreifens.

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