Ikonen der österreichischen Küche

Koch Richard Rauch: Der Bruder seiner Schwester

Richard Rauch gehört zu den populärsten heimischen Köchen, er tritt auch im deutschen Fernsehen auf. Seine Erfüllung findet er aber im Betrieb, den er mit Schwester Sonja führt.

Es gibt Fernsehköche. Und es gibt Köche. Den Unterschied bringt Richard Rauch so auf den Punkt: „Manche Köche, die machen nur Fernsehen, und haben eigentlich keinen Betrieb, der relevant ist. Andere Köche kommen aus einem funktionierenden Betrieb und haben daneben Gelegenheit, im Fernsehen aufzutreten.“

Rauch hat es im österreichischen und auch im deutschen Fernsehen zu Bekanntheit gebracht. Das deutsche Format heißt vielversprechend „Küchenschlacht“. Kochsendungen haben seit ein paar Jahren stets einen leicht martialischen Beigeschmack. Abgesehen davon, dass das deutsche Fernsehen faire Honorare bietet, hat die Bekanntheit einen weiteren, einen ganz konkreten Vorteil: „Wir haben viele Gäste aus Deutschland, die kennen mich als Steirerbuam aus dem Fernsehen. Bei den Kochkursen sind das ein Drittel aller Teilnehmer.“ Der Nachteil darf nicht unerwähnt bleiben: viel Arbeit und Druck. „Oft fliege ich um sechs in der Früh nach Deutschland, komme dann spätabends nach Hause zurück.“ Den Job sieht der Wirt ganz als Betriebswirt: „Eine Mischkalkulation aus Werbung für den Betrieb zu Hause machen und dabei Geld verdienen.“

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