Der Mediator

Wer trifft öfter ins Tor? Die Franzosen oder wir?

Kunstrasen vor dem Brandenburger Tor: Dort ist Deutschlands größte Public-Viewing-Zone.
Kunstrasen vor dem Brandenburger Tor: Dort ist Deutschlands größte Public-Viewing-Zone.Imago
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Vergessen wir für ein paar Wochen den ganz normalen Wahnsinn. Die Fußball-EM wird die Politik aus manchen Schlagzeilen verdrängen. Und das ist gut so. Aber wer wird das Turnier gewinnen? Die Meinungen werden bis zum 14. Juli geteilt bleiben.

Diesen Montag wird es für Österreich in Düsseldorf ernst: An diesem sportlichen Werktag sollte sich (zumindest vorerst, aber noch nicht final) entscheiden, welche die größere Nation ist: die französische oder die unsrige?

Seit Freitag hat nämlich ein Fieber den Kontinent erfasst, das ihn in zwei Lager teilt: Das eine wird sich bis zum 14. Juli (oje, der spricht am Ende gar für Paris!) mit viel Herz und vielleicht mit etwas Hirn der Fußball-Europameisterschaft in unserem größten Nachbarland zuwenden. Die Gegenseite wird sich darüber freuen, dass selbst in großen Städten abseits von Private und Public Viewing Freiräume entstehen, in denen es wochenlang weniger geschäftig zugeht. In den Medien aber wird dieses Spektakel kaum ignoriert werden und sogar bis zum Feuilleton vordringen. In Deutschland befinden sich selbst Leitmedien seit Wochen regelrecht in Hysterie.

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