Brasilien

Ölkonzern Petrobras muss 3,7 Milliarden Dollar an Steuern nachzahlen

Der brasilianische Ölkonzern Petrobras muss tief in die Tasche greifen.
Der brasilianische Ölkonzern Petrobras muss tief in die Tasche greifen. Reuters / Sergio Moraes
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Der brasilianische Ölkonzern und die Regierung von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva haben sich geeinigt. Der Konzern muss Steuern aus den Jahren 2008 bis 2013 begleichen.

Der brasilianische Ölkonzern Petrobras hat sich im Steuerstreit mit der Regierung von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva auf Zahlungen in Milliardenhöhe geeinigt. Petrobras werde rund 3,7 Milliarden Dollar (ca. 3,4 Milliarden Euro) zahlen, teilte das halbstaatliche Unternehmen am Montag in einer Börsenmitteilung mit. Die Summe werde den Nettogewinn des Unternehmens im zweiten Quartal mit rund 11,9 Milliarden Reais (ca. 2 Milliarden Euro) belasten.

Mit der Einigung sollen Steuernachzahlungen aus den Jahren 2008 bis 2013 beglichen werden, die aus Auslandsüberweisungen etwa für Schiffscharter entstanden waren. Ursprünglich belief sich die Steuerschuld auf knapp 45 Milliarden Reais. Für Lula könnte dies auch einen Beitrag zum Ausgleich des Staatshaushaltes leisten: Brasilien sucht nach neuen Einnahmequellen, um seine Haushaltsziele für 2024 und 2025 zu erreichen. ( APA/Reuters)

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