Wettbewerb

Brau Union: Könnte es Sammelklage in den Niederlanden geben?

Sollten sich Wettbewerbsverstöße bestätigen, stellt sich die Frage nach  Geschädigten - etwa in der Gastronomie.
Sollten sich Wettbewerbsverstöße bestätigen, stellt sich die Frage nach Geschädigten - etwa in der Gastronomie. Imago / Kirchner-Media
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Der Brau Union werden Wettbewerbsverstöße vorgeworfen, der Bußgeldantrag betrifft auch die Konzernmutter Heineken. Das könnte auch für allfällige Schadenersatzansprüche Bedeutung bekommen.

Wien. Die Brau Union ist ins Visier der Wettbewerbshüter geraten. Die BWB verlangt, wie berichtet, die Verhängung einer „angemessenen Geldbuße“, es geht um Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Die Brau Union soll demnach den Markteintritt von Mitbewerbern behindert bzw. versucht haben, diese aus dem Markt zu drängen.

Für solche Verstöße droht eine Geldbuße, die theoretisch bis zu zehn Prozent des Konzernumsatzes ausmachen kann. Bemessungsgrundlage wäre in diesem Fall der Gesamtumsatz des Heineken-Konzerns, zu dem die Brau-Union gehört. Dieser lag zuletzt bei über 36 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Der Umsatz der Brau Union betrug 2022 laut Wirtschaftscompass 850,6 Mio. Euro.

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