Essen & Trinken am Wochenende

Rezept für Eiernudeln mit Fleisch und Erdnusssauce

Con Poulos
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Eine Neuigkeit aus Donna Hays schneller Küche, dazu ein Welschriesling aus einer Rotweinmetropole und ein passender Dekanter. Außerdem kocht Juan Amador wieder ein Blüten-Menü.

Eiernudeln mit Fleisch und Erdnusssauce für 4 Personen

  • 400 g (frische) Eiernudeln
  • 2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 4 Frühlingszwiebeln, in ­Ringe ­geschnitten
  • 500 g Schweins- oder Hühner­faschiertes
  • mehr Frühlingszwiebelringe, in ­Ringe geschnittene lange rote Chilischote und gehackte, geröstete und gesalzene Erdnüsse zum Servieren

Für die Erdnusssauce

  • 70 g cremige, naturbelassene ­Erdnussbutter oder helles Tahini
  • 60 ml Hoisin-Sauce
  • 60 ml Sojasauce
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 EL Chiliöl
  • 1 EL Honig

Zubereitung: Für die Sauce Erdnussbutter, ­Hoisinsauce, Sojasauce, Sesamöl, Chiliöl und Honig in einer Schüssel gründlich verschlagen. Eine große Pfanne bei mittlerer bis starker ­Hitze aufsetzen. Die Hälfte der Erdnusssauce, Knoblauch und Frühlingszwiebeln hineingeben und 1 min anbraten. Faschiertes hinzugeben und 7–8 min braten, bis es schön braun wird. Die Brühe in einem kleinen Topf bei schwacher bis mittlerer Hitze in 5 min ­heiß werden lassen. Die restliche Erdnusssauce einrühren und erhitzen. Die Nudeln nach den Packungsangaben kochen. Zum Servieren die Erdnusssauce auf Schalen verteilen und die heißen Nudeln dazugeben. Mit Faschiertem, zusätzlichen Frühlingszwiebelringen, roten Chili­ringen und gerösteten Erdnüssen belegen.

Die meisten Kochbuchtitel der produktiven Australierin Donna Hay ähneln einander sehr: „Keine Zeit zum Kochen“ oder „Schnelle Küche für Gäste“ gab es schon, nun ist eines mit dem Untertitel „Wenig Zeit – viel Geschmack“ dazugekommen. Wie immer mit leicht nachzumachenden Rezepten mit dem einen oder anderen Aromatrick. „The Fast Five“, AT Verlag.
Die meisten Kochbuchtitel der produktiven Australierin Donna Hay ähneln einander sehr: „Keine Zeit zum Kochen“ oder „Schnelle Küche für Gäste“ gab es schon, nun ist eines mit dem Untertitel „Wenig Zeit – viel Geschmack“ dazugekommen. Wie immer mit leicht nachzumachenden Rezepten mit dem einen oder anderen Aromatrick. „The Fast Five“, AT Verlag.

Wein-Empfehlung: Im Keller mit Gerhard Hofer

Stefan Wellanschitz hat es nicht leicht. Macht er einen Grünen Veltliner, finden das die Niederösterreicher komisch. Macht er Welschriesling, fragen sich die Steirer, ob das notwendig ist. Denn seine Weißweine wachsen in der Rotweinmetropole Neckenmarkt im Mittelburgenland. Wellanschitz kommt aus dem gleichnamigen Rotweingut. Doch seit fast zehn Jahren macht er sein eigenes Ding. „Kolfok“ nennt er sein Weingut. So sagt man in der Gegend, wenn einer aus der Reihe tanzt. Und diesen Tanzschritt hat Wellanschitz drauf. „Weißwein passt hier, früher gab es genug davon“, sagt er. Und mittlerweile werde auch wieder mehr ausgepflanzt. Der Welschriesling wächst in einem Weingarten direkt an der ungarischen Grenze. Der Weingarten war eher geduldet, eigentlich wollte sein Vater die Anlage roden, erzählt Wellanschitz. Er habe dann gemeint, er kümmere sich „nolens volens“ um den ungeliebten Weingarten. Fazit: „Nolens Volens Welschriesling 2022“: Quod erat demonstrandum, quasi.

Kolfok, „Nolens Volens Welschriesling 2022“, kostet 25,99 Euro bei weinco.at

Neues vom Greißler: Bio-Kaffeeblätter 

Landwirtschaft der Zukunft bedeutet vermehrt das Verwenden ungenützter Pflanzenteile, um anderswo Anbauflächen, Wasserverbrauch etc. einzusparen und gleichzeitig die Wertschöpfung für die Produzenten zu erhöhen. Dazu gehört der Tee aus Bio-Kaffeeblättern, eine wirkliche Neuheit von Teehändlerin Eva Haas: Junge Kaffeeblätter – koffeinhaltig! –verschiedener Provenienzen werden analog zu Teeblättern verarbeitet, es gibt also einen Oolong, einen halbfermentierten Kaffeeblatttee ebenso wie einen schwarzen. Bei Haas & Haas.

Schönes für den Tisch von Josephinenhütte

Wen im Wort Dekanter gleich das Wort Kantersieg anlacht, der hat schon viel Fußball geschaut und braucht womöglich ein Kontrastprogramm zu Bierflaschen. Dieser auffallend leichte Dekanter mit einem den Wein beim Eingießen belüftenden Kegel auf dem Boden stammt von Josephinenhütte.

Tipp: Blüten-Menü von Juan Amador

Im Vorjahr ging es um Zitronen, heuer sind Blüten an der Reihe: Das Champagnerhaus Krug stellt jedes Jahr eine Zutat in den Mittelpunkt, unter anderem für Menüs in Kooperation mit Sterneköchen und Kochbücher. Österreichs einziger Dreisternekoch, Juan Amador, bietet Anfang Juli ein sechsgängiges Menü rund um essbare Blüten mit einer Begleitung aus Krug-Champagnern, inklusive der neuen „Grand Cuvée 172ème Édition“.

Tipp

Das sechsgängige Blüten-Menü von Juan Amador mit Champagner-Begleitung von Klug ist vom 3. bis 6. Juli buchbar. restaurant-amador.com

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