Forschungsfrage

Wie trifft der Strahl die Krebszelle?

Getty Images / Design Cells
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Bestrahlung zerstört Tumorzellen und verbessert die Heilungschancen bei vielen Krebsarten. Wiener Teams erhöhen nun die Treffsicherheit der Strahlen.

Tumorzellen teilen sich öfter als normales Gewebe und sind stark genetisch verändert. Diese Mutationen entstehen auch, weil Reparaturmechanismen der Zelle außer Gefecht gesetzt sind: Sie überwachen in gesunden Zellen ständig den Zustand des Erbmaterials und bessern eventuelle Schäden aus.

Ihre instabile DNA macht Krebszellen gefährlich, sie ist aber gleichzeitig ihre Achillesferse. Denn ohne effektive Reparatur werden die bösartigen Zellen anfälliger für weitere Schäden, die sie nicht mehr ausbessern können und damit den Tod der Krebszelle auslösen. Genau dieses Wirkprinzip macht sich die Strahlentherapie zunutze. Bestrahlt man Gewebe, löst das Brüche in der DNA aus, die Tumorzellen nicht mehr reparieren können und schließlich absterben. Genutzt werden hierzu vor allem Röntgenstrahlen: hochenergetische Photonen, die in das Tumorgewebe gelenkt werden.

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