Was hier gemessen wird, könnte Geschichte schreiben: das Kitt Peak-Observatorium in Arizona.
Astronomie

Dunkle Energie: Unser Kosmos darf vielleicht doch überleben

Die bisher größte Vermessung ferner Galaxien lichtet die Rätsel um die Dunkle Energie. Das schafft neue Perspektiven für die Zukunft des Alls – und der Physik.

Keine schöne Vorstellung: Das Universum driftet auseinander, immer schneller. Das Licht anderer Galaxien erreicht uns nicht mehr. Es wird immer dunkler. Kein Leben mehr möglich, keine Energie mehr da. Irgendwann ist alles aus, der Kosmos den Kältetod gestorben. Gut, wir werden das nicht mehr erleben – schon viel früher, in fünf Milliarden Jahren, wird unsere Sonne ausbrennen, anschwellen und dabei die inneren Planeten verschlingen, auch unsere Erde. Trotzdem: Die trostlose Grabesrede behagt uns nicht. Die Kosmologen halten sie seit 1998. Aber jetzt deuten die ersten Ergebnisse der bisher größten Vermessung des Alls und seiner Geschichte darauf hin, dass es so düster nicht kommen muss. Die Zukunft scheint offener zu sein – auch für eine neue Physik. Aber der Reihe nach.

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