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Für diese drei Aktien haben Experten die Kursziele nun noch weiter erhöht

Immobilienkäufe werden wieder interessanter. Im Bild: Berlin.
Immobilienkäufe werden wieder interessanter. Im Bild: Berlin.Getty Images
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Die Neuwahlen in Frankreich zwingen Anleger vorerst zur Zurückhaltung. Umso ruhiger kann man sich umsehen, was denn der Aktienmarkt in nächster Zeit zu bieten hat. Experten sehen bei folgenden drei Aktien die Chance auf teils bis zu 30 Prozent Gewinn.

Ermutigende Nachrichten kommen aus Griechenland. Dort wird ab 1. Juli die Möglichkeit einer Sechs-Tage-Woche eingeführt, um dem Fachkräftemangel beizukommen und so vor allem in Industrieunternehmen den Betrieb aufrechtzuerhalten. Mit satten Lohnzuschlägen am Wochenende und an Feiertagen, wohlgemerkt.

Natürlich ist nicht sicher, dass man damit allein die wirtschaftlichen Probleme langfristig löst. Aber Griechenland, dereinst aufgrund der Staatsschuldenkrise zu massiven Reformen gezwungen, scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.

Anders als in deutschsprachigen EU-Ländern, wo die Vier-Tage-Woche gehörig Zustimmung findet. Das gilt auch für Frankreich, wo angesichts des Schuldenstandes von 112 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und eines Budgetdefizits von 5,5 Prozent dringender Reform- und Sparbedarf besteht. Seltsam: Die populistischen Parteien betonten vor der vorgezogenen Parlamentswahl diese Woche nun plötzlich die Wichtigkeit der Stabilität. Dabei waren sie es, die im Europawahlkampf noch üppige, weitere Sozialleistungen versprochen und damit auch an die Börsen gehörig Unruhe gebracht hatten..

Die Anleger bleiben vorsichtig. Europas Leitindex EuroStoxx 50 tendierte auch in der abgelaufenen Woche im roten Bereich. Der deutsche Dax schaffte wenigstens plus 0,4 Prozent. Die US-Leitindizes blicken auf einen starken Monat zurück, wiewohl auch ihnen am Freitag die Luft ausging.

Der Blick der Anleger wird diese Woche auf das Ergebnis der französischen Wahlen gerichtet bleiben, und wie schon bei den Europawahlen ist gegebenenfalls auch mit einer starken – und übertriebenen – Reaktion der Börsen zu rechnen, ehe voraussichtlich wieder Besonnenheit einkehrt. Und es wird interessiert auf das jährliche Geldpolitik-Forum der Europäischen Zentralbank (EZB) geblickt werden, wo Experten aus aller Welt die Inflation und den richtigen Zinskurs diskutieren werden. Der Finanzmarkt rechnet aktuell nur noch mit maximal zwei weiteren Zinssenkungen der EZB bis zum Jahresende, nachdem der Leitzins Anfang Juni erstmals seit 2019 wieder gesenkt worden ist. Ein Grund für die langsame Gangart ist, dass sich die Dienstleistungen in der Euro-Zone im Mai um 4,1 Prozent verteuert haben.

Als positiv wurde vor dem Wochenende vermerkt, dass es im Streit zwischen der EU und China um Zölle auf Importe von E-Autos aus dem Land zu einem Kompromiss kommen könnte.

Man wird nichts versäumen, wenn man den Sommer gemächlich angeht und sich jetzt nicht auf Biegen und Brechen in neue Aktien stürzt. Einige von ihnen erhielten diese Woche dennoch ein höheres Kursziel von Experten verliehen. Und man kann sie sich ja einmal zu Gemüte führen, um sie vielleicht zum Zweck der Geldvermehrung zu nützen.

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