Ikonen der österreichischen Küche

Erwin Schwarz: Der Bauer als Küchenchef

Erwin Schwarz (re.) mit seinem Sohn Constantin, der am Wochenende mithilft.
Erwin Schwarz (re.) mit seinem Sohn Constantin, der am Wochenende mithilft. Lukas Aigelsreither
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In Nöhagen kocht Erwin Schwarz mit Präzision lupenreine Wirtshausküche. »Weinpfarrer« Hans Denk verschaffte ihm eine der bemerkenswertesten Weinkarten des Landes.

Ein Bild wie aus einem Heimatfilm. Wer im Gasthaus Schwarz in der kleinen Küche vorbeischaute, um ein kurzes Hallo zu sagen, dem bot sich folgender Anblick: Küchenchef Erwin Schwarz hantierte mit Töpfen und Pfannen, richtete Braten und Knödel an, assistiert nur von einer Abwäscherin.

Neben der Eingangstüre zur Küche befand sich eine Bank und ein kleines Tischchen. Dort saß die Mutter und schälte Erdäpfel. Die Erdäpfelknödel nach ihrem Rezept gehören zu den idealsten Erdäpfelknödel in Österreich. Erwin Schwarz’ Mutter schält nun schon längere Zeit keine Erdäpfel mehr. Sie ist vor ein paar Jahren gestorben. Er habe viel von ihr gelernt, erzählt der Koch, auch was das Kochen betrifft.

Am Wochenende kocht der Sohn mit

Erwin Schwarz führt das Wirtshaus quasi im Alleingang, unterstützt von seiner Frau und einer weiteren, lang gedienten Mitarbeiterin im Service. Am Wochenende kommt der Sohn vorbei, um in der Küche mitzukochen.

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