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Mauerbachstraße: Wenn die Hoffnung auf dem Radweg fährt

32 Eigentumswohnungen im Stadtrand-Irgendwo: Wohnanlage …
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Ein fragwürdiges Wohnbauprojekt mitten im Wienerwald – und was daraus entstehen kann. Besuch nächst der Hohen-Wand-Wiese.

Es kommt ja beileibe nicht immer alles anders, als man denkt. Zur Zufriedenheit von Prognostikern und anderen Auguren richtet sich Realität öfter, als man’s manchmal möchte, nach der Wahrscheinlichkeit. Und doch, selbst dort, wo allertrübste Wahrscheinlichkeit Gewissheit wird, gibt’s Hoffnung: die Hoffnung auf eine Überraschung im Detail.

Gut zwei Jahre sind vergangen, seit an dieser Stelle von einem Bauprojekt in der Mauerbachstraße die Rede war. Dort, wo mehr als 100 Jahre lang das Einkehrgasthaus „Zum grünen Jäger“ Wanderer und andere Wienerwald-Frequentanten begrüßt hatte, sollte ein massiger Block mit 32 Eigentumswohnungen entstehen, was Anrainern – mit Recht – angesichts der diskreten Siedlungsbebauung rundum einigermaßen unverhältnismäßig schien. Schule, Kindergarten, Einkaufsmöglichkeiten seien kilometerweit entfernt, die Anbindung via öffentlichem Verkehr mangelhaft und also jeder neue Anwohner darauf angewiesen, die ohnehin schon allzu dicht befahrene Mauerbachstraße noch stärker zu verdichten. So weit die düstere Anrainerprognose.

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