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Viktor Jugovic: „Oper ist magisch, fesselnd, fantastisch“

Gefeiert. Viktor Jugovic bei der Uraufführung von „Das Reich der Freiheit“ am Staatstheater Kassel.
Gefeiert. Viktor Jugovic bei der Uraufführung von „Das Reich der Freiheit“ am Staatstheater Kassel.Sylwester Pawliczek (Machma Machma)
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Der junge Wiener Viktor Jugovic ist seit zwei Jahren am Staatstheater Kassel, jetzt hat er ein eigenes Sommerfestival für Musiktheater der Spätmoderne.

Mit dem Klavier hat alles angefangen: Kein Wunder, wenn der Vater Pianist und Klavierlehrer ist, könnte man sagen. „Ich bin damit aufgewachsen. Angeblich bin ich als Kleinkind selbst zum Klavier gegangen und wollte spielen. I choose to believe“, meint Viktor Jugovic mit einem Augenzwinkern. Der junge Wiener Dirigent ist seit zwei Jahren am Staatstheater Kassel engagiert, heuer wurde ihm die musikalische Leitung eines Sommerfestivals übertragen. „Davon geht die Welt … unter“ ist ein Festival für das Musiktheater der Spätmoderne. An vier Tagen gibt es zeitgenössische Opernproduktionen, außerdem Podiumsdiskussionen, Kino und Party. Zu sehen sind ganz unterschiedliche Stücke: „Das Reich der Freiheit“ von Philipp Christoph Mayer (Musik) und Teresa Martin (Libretto) handelt von einer allmächtigen KI (künstlichen Intelligenz), die sich u. a. in einer Kaffeemaschine manifestiert. „Wer einen Café möchte, muss einen Knopf drücken und dann gewisse Bewegungsabläufe nachmachen“, erzählt Jugovic, der bei der Oper auch als Dirigent am Pult steht. Für sein Dirigat bei der Uraufführung streute ihm die Kritik Rosen.

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