Anstoß

Marko Arnautović, bitte häng dein Teamdress noch nicht an den Nagel

Marko Arnautović.
Marko Arnautović.Reuters/Wolfgang Rattay
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Österreich kann die Fußball-EM erhobenen Hauptes verlassen. Warum die Achtelfinalniederlage gegen die Türkei nur ein weiterer Schritt auf dem Pfad mit Ralf Rangnick ist – und Marko Arnautović seinen angedeuteten Rücktritt verschieben muss.

Selbst der Himmel in Leipzig weinte. Bei strömendem Regen erlebte die österreichische Nationalmannschaft am Dienstagabend eine der bittersten Niederlagen in der Verbandsgeschichte überhaupt. Grotesk und surreal würde sich das 1:2 gegen die Türkei anfühlen, meinte Teamchef Ralf Rangnick nach dem verlorenen Achtelfinale. Immerhin wäre seinen Spielern nur ein Vorwurf zu machen: dass sie ihre vielen, vielen Chancen nicht genützt haben.

Tatsächlich sollte nach dem plötzlichen Ende des rot-weiß-roten Sommermärchens keine Zeit verschwendet werden, um Trübsal zu blasen. Ein ganzes Land ist zu Recht stolz auf die in den vergangenen Wochen gezeigten Leistungen der Mannschaft. Klar, bei den Kickern selbst ist die Enttäuschung natürlich groß, und die jüngsten Ereignisse muss man erst einmal sacken lassen, doch einer von ihnen brachte es direkt nach dem Abpfiff auf den Punkt. Vielleicht könne die ÖFB-Elf von dieser schwierigen Situation sogar profitieren, gab Michael Gregoritsch die Marschroute für die anstehenden, spannenden Zeiten vor. Marschiert Marko Arnautović mit?

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