Novelle

Aus Homeoffice wird Telearbeit: Arbeiten künftig auch von Café aus erlaubt

MGO
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Eine Novelle erlaubt bald auch ortsungebundenes Arbeiten, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich darüber einig sind. Kompliziert wird es aber beim Unfallversicherungsschutz. Nicht alle Arbeitswege sind dann gleichgestellt.

Wien. Aus Homeoffice wird Telearbeit. Die entsprechende Novelle wurde am 4. Juli im Nationalrat beschlossen. Wer auch von zu Hause aus arbeitet, soll dadurch künftig mehr Freiraum erhalten. Denn als Telearbeitsplatz kommt künftig nicht mehr zwingend nur der Schreibtisch daheim oder bei Familienangehörigen in Betracht.

Die derzeitige, enge Definition war wohl auch der Pandemiesituation geschuldet – das sogenannte Homeoffice-Gesetz trat im Frühjahr 2021 in Kraft. Eine Evaluierung habe einen Bedarf nach einer Ausweitung ergeben, heißt es in den Erläuterungen. Telearbeit liegt künftig vor, wenn regelmäßig Arbeitsleistungen unter Einsatz von Kommunikationstechnologie in der eigenen Wohnung oder in einer „selbst gewählten, nicht zum Unternehmen gehörenden Örtlichkeit“ erbracht werden. Damit sind z. B. Coworking-Spaces miterfasst, oder etwa auch Wohnungen von Nachbarn oder Freunden. Aber auch ein Café, ein Hotelzimmer und sogar eine Parkbank können fallweise zum mobilen „Bürostandort“ werden.

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