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Diese EM kann noch richtig teuer werden

Flitzer prägen das Bild dieser Fußball-EM mehr als jemals zuvor.
Flitzer prägen das Bild dieser Fußball-EM mehr als jemals zuvor. Reuters / Michaela Stache
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Der verzweifelte Kampf von Turnierveranstalter Deutschland gegen wachsende Herausforderungen soll eine Warnung sein. Zukunftslösungen sind gefragt – und nicht zuletzt Uefa sowie Fifa in der Verantwortung.

Insgesamt sieben (!) Flitzer wurden beim Spiel von Portugal gegen Tschechien in der EM-Vorrunde gezählt. Die Quittung dafür bekam nun der Deutsche Fußballbund präsentiert. Die Uefa verurteilte den Veranstalter zu einer Strafe von 20.000 Euro.

War das erst der Anfang, wird es für Deutschland noch richtig teuer? Immerhin gab es bisher nicht nur weitere platzstürmende Personen, sondern auch andere Verfehlungen der Zuschauer zu vermelden. Im Türkei-Match wurde etwa Marcel Sabitzer von einem geworfenen Gegenstand am Kopf getroffen.

Schon ohne Geldbußen mussten die Gastgeber kolportierte 650 Millionen Euro für das Turnier bezahlen. Wobei ein großer Teil in Sicherheitsvorkehrungen floss. Eklatante Mängel – auch zu sehen bei jenem Mann unter dem Stadiondach in Dortmund sowie dem falschen Maskottchen beim Eröffnungsspiel – zeichnen ein düsteres Bild für die Zukunft.

Uefa, du bist am Zug

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