Retro-Feminismus auf der Leinwand: „Thelma & Louise“ aus 1991, 2024 wieder in den Kinos.
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Im Kino blüht die neue Lust am alten Schinken

Hollywood ist im Re-Release-Fieber, und auch kleinere Kinos in Österreich setzen diesen Sommer verstärkt auf Neuveröffentlichungen von Perlen aus der Filmgeschichte. Lässt sich so auch ein junges Publikum für Klassiker gewinnen?

Alt ist das neue Neu: eine Weisheit, die im Kino schon lang Gültigkeit hat. Wusste man doch schon früh, dass alte Filme immer wieder neues Geld abwerfen können. Als Charlie Chaplin zum Star wurde, versuchten die Kinos auch gleich, von seinem Frühwerk zu profitieren. Studiogründer William Fox warf seine alten Filme um 1920 unter neuen Titeln abermals auf den Markt. In der Tonfilmära verpasste man Stummfilmen einfach einen Sound, Disney erfand der Legende nach eine „Sieben-Jahre-Regel“ (die besagt, dass man einen Film alle sieben Jahre für eine neue Generation herausbringen kann), und der allererste „Star Wars“-Film (1977) kam auch 1978, 1979, 1981, 1982 und 1997 in die Kinos.

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