Forschungsfrage

Wann ist das Meer in Österreich verschwunden?

Weite Sandstrände wie auf den Bahamas gab es einst auch da, wo heute Österreich liegt.
Weite Sandstrände wie auf den Bahamas gab es einst auch da, wo heute Österreich liegt.Reuters / Toby Melville
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Einst lagen weite Teile Wiens unter Wasser. Bis heute findet man in den Weingärten am Stadtrand Spuren von Muscheln und Meerestieren.

Wie schön wär’s doch, hätten wir ein Meer! Das mag sich so mancher, der sich zu Sommerbeginn stundenlang Richtung Adria staut, vielleicht denken. Tatsächlich säumten einst schneeweiße Sandstrände das heutige Ostösterreich. Vor rund 20 Millionen Jahren breitete sich ein riesiges Meer aus, das sich über einen Großteil Wiens bis nach Kasachstan erstreckte. „Das Klima war zunächst subtropisch, vergleichbar mit dem Persischen Golf oder den Bahamas“, schildert Mathias Harzhauser, Direktor der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien. „Das Wasser war sehr salzig und mit mehr als 28 Grad Celsius im Sommer sehr warm.“

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