Sperrstunde

Immer mehr Wirtshäuser müssen trotz enormer Preissprünge zusperren

Hohe Kosten, teure und fehlende Mitarbeiter. In immer mehr Wirtshäusern wird die ewige Sperrstunde ausgerufen.
Hohe Kosten, teure und fehlende Mitarbeiter. In immer mehr Wirtshäusern wird die ewige Sperrstunde ausgerufen. APA / APA / Hans Klaus Techt
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Vor allem in ländlichen Gegenden können viele Wirte die gestiegenen Kosten nicht mehr stemmen. Es fehlt Personal, Investitionen werden aufgeschoben – auch in der Haubenküche.

Die Fußball-Europameisterschaft mag für Österreichs Nationalmannschaft ein bitteres Ende gefunden haben. Den heimischen Gastwirten bescheren volle Gastgärten rund um die EM-Spiele aber wichtige Mehrumsätze. Dass ein halber Liter Bier kaum noch wo unter fünf Euro zu haben ist, tut der guten Stimmung keinen Abbruch.

Tatsächlich sind die Gastropreise seit Ausbruch der Coronapandemie förmlich explodiert. Die Preise für Bewirtungsleistungen sind laut Statistik Austria seit Sommer 2020 um ein Drittel gestiegen. Zum Vergleich: Der allgemeine Verbraucherpreisindex hat sich seither um 25 Prozent erhöht (siehe Grafik). Und so recht mag sich die Teuerungsdynamik in der Gastronomie noch immer nicht beruhigen. Im Mai lag die Gastro-Inflationsrate bei 7,6 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie die allgemeine Teuerungsrate. Trotz der für viele unverschämt hohen Preissteigerungen hat die Branche derzeit aber alles andere als gut lachen.

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