Europa-Vergleich

Was kostet heuer eine Strandliege mit Schirm?

Dicht an dich und trotzdem teuer?
Dicht an dich und trotzdem teuer? Jonny Clow (Unsplash)
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Die Preisspanne ist weit. An den europäischen Badestränden zahlt man dieses Jahr von 4 Euro bis 500 Euro für einen schattigen Platz am Meer.

Italien

Italien erlebt heuer als Urlaubsland einmal mehr einen Boom. Nach der Pandemie ist die Zahl der Urlauber stark gestiegen. Laut einer aktuellen Studie des Konsumentenschutzverbands „Assoutenti“ überträgt sich das auch auf die Strandpreise, die sind gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent teurer geworden. Ein Bett mit Sonnenschirm kann je nach Ort zwischen 20 bis 80 Euro pro Tag kosten. Wer wirklich viel ausgeben kann oder will, legt sich für 500 Euro auf den Nikki Beach von Sardinien, eine Flasche Champagner ist immerhin inkludiert. Hier eine Auswahl für drei eher durchschnittliche Preise für eine Strandliege plus Schirm pro Tag.

  • Rimini - Spiaggia de Rimini: 14 Euro
  • Ravenna - Spiaggia de Ravenna: 15 Euro
  • Capri - Spiaggia di Marina Piccola: 40 Euro

Griechenland

Um den Massentourismus etwas einzudämmen, müssen nach einer Weisung des griechischen Premierministers Kyriakos Mitsotakis 70 Prozent der griechischen Strandflächen seit heuer frei von Strandliegen sein, außerdem sollen die Liegen einen Mindestabstand von vier Metern zur Küste aufweisen. Aktuell schwanken die Bettenpreise zwischen 10 und 30 Euro.

  • Kreta - Kalamaki Beach: 10 Euro
  • Mykonos - Psarou Beach: 30 Euro
  • Kassándra - Kassándra penisula beaches: 30 Euro

In den Beachclubs von Mykonos gehen die Preise für das Strandmobiliar bekanntlich weit nach oben, 150 Euro für zwei Betten sind hier keine Seltenheit.

Spanien

Spanien ist ein günstiges Land für Strandurlauber. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen Badegäste auf Playa de Las Canteras, dem Stadtstrand von Las Palmas auf Gran Canaria. Mit nur drei Euro am Tag ist die Miete einer Strandliege hier im europäischen Vergleich günstig. Auf der anderen Seite der Preisspanne urlaubt man an der Costa del Sol und auf Ibiza.  

  • Formentera - Playa de Ses Illetes: 4 Euro
  • Sevilla - Playa Isla Canela: 8 Euro
  • Mallorca - Playa de Palma: 14 Euro

Kroatien

Das Adrialand ist für Österreicher jeden Sommer wieder ein beliebtes Reiseziel, besonders Camper und Selbstanreisende zieht es nach Kroatien. Was man hier allerdings nicht gerne sieht, sind Handtuch-Reservierer. Manche Gemeinden verhängen hohe Bußgelder für Urlauber, die sich ihren Platz an der Sonne trotz Abwesenheit freihalten wollen. Auf der Mietliege darf man so viele Handtücher stapeln, wie man möchte:

  • Zadar - Sakarun: 20 Euro
  • Split - Kasjuni Beach: 25 Euro
  • Dubrovnik - Banje Beach: 28 Euro

Frankreich

Wer an der französischen Riviera Urlaub macht und keinen Kies zwischen den Zehen mag, wird von Antibes bis Saint Tropez feinen Sand finden - das kostet allerdings eine Menge Kies. Auf den meisten Stränden dominieren Restaurants und Strandclubs das Meer, hier wird eine Reservierung und Konsumation verlangt, bevor man sich ein Bettchen aussuchen darf. Ein kostenfreies Loch gibt es manchmal zwischen 16 und 17.30. Danach werden viele Liegen gegen Tische für das Abendessen getauscht. Hier kommt eine kleine Stichprobe:

  • Marseille - Plage du Prado: 15 Euro
  • Korsika - Plage de Palombaggia: 50 Euro
  • Cannes - Croisette Beach: 60 Euro

Die genannten Preise hat die Buchungsplattform Omio verglichen.

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