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Wo ist die „Brüsseler Diktatur“, wenn man sie einmal braucht?

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Überall in der EU arbeiten zu dürfen, ist ein Recht, das jedem Unionsbürger zusteht. Doch die nationalen Regierungen tun zu wenig, um dies möglich zu machen – und die EU-Kommission lässt Eifer im Kampf gegen bürokratische Schikanen vermissen.

Ungarns Regierung hält seit elf Tagen die Zügel des Rates der EU in Händen. Bisher ist das europäische Einigungswerk noch nicht aus den Schienen gesprungen, aber gut: Viktor Orbán hat noch fünf Monate und 20 Tage lang Zeit für allerlei sinistren Schabernack wie seine „Friedensmissionen“ in Moskau und Peking. Wobei man ihm eines zugute halten muss: der Slogan des Ratsvorsitzes, „Make Europe Great Again“, lädt zwar zum Fremdschämen ein, aber Verbesserungsbedarf, um Europa vor allem zu ökonomischer Größe zu verhelfen, gibt es in der EU allerorten.

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