Vienna Autoshow: Der kleine Nabel der Welt

Zwei Hallen, 115 Aussteller: Wien hat mit der Vienna Autoshow wieder eine Motor-Messe.

Wien wird zum Nabel der Autowelt. Zumindest im Kleinformat. Bis zum Sonntag sind Visionen und Neuheiten am Messegelände in Wien-Leopoldstadt zu sehen. Und bereits am Mittwoch, dem ersten Tag, wurde die Messe regelrecht gestürmt.
Von Audi bekommen die Besuchermassen einen Vorgeschmack auf den Sommer. Die Ingolstädter zeigen neben der Langversion des A8 das S4 Cabrio. Daneben steht der Roadster TT, der zwar in die Jahre gekommen ist, aber nun mit einem 2.5-Liter Aggregat mit 250 PS und Direktschaltgetriebe neue Kraft getankt hat.
Robuster geht es bei BMW mit dem X3 zu. Der kleine Bruder des X5 ist ein echter Österreicher und wird in Graz gefertigt. Für Freunde des Gasfußes wurde neben dem X3 das neue 6er Coup© platziert.

Noch extremer ist Chrysler unterwegs. Die Dodge Viper SRT-10 zeigt, was Amerikaner von Geschwindigkeit halten, wenn sie auf den Highways nur dürften.
Ebenfalls ein Coup© zeigt Citroen, allerdings mit Blick in die Zukunft. Den C-Airdream gibt es nur als Studie.

Fiat feiert die Österreich-Premiere des kompakten Idea, während Honda (neben der neuen Civic-Flotte) stolz den Accord i-CTDi ins Rampenlicht stellt. Immerhin werkt im Accord Hondas erster selbst entwickelter Diesel.
Apropos Selbstzünder: Den Winzling Hyundai Getz bekommt als Alternative einen 1.5-Liter Common-Rail mit 82 PS.

Eine der zwei Europapremieren wird am Jaguar-Stand gefeiert. Der völlig überarbeitete S-Type kommt im April auf den heimischen Markt. Wenige Monate später folgt ein Selbstzünder.

Rallye-Freunde kommen am Land Rover-Stand auf ihre Rechnung. Neben dem neuen Freelander zeigen die Briten einen Freelander aus der britischen Rallye-Meisterschaft.

Ein Höhepunkt der Messe parkt beim Mercedes-Stand. Der Supersportler SLR verbirgt hinter seiner Formel-1-Schnauze ein Triebwerk, das 626 PS auf den Asphalt stemmt. Ein genauer Blick auf den ausgestellten SLR lohnt sich. Denn auf heimischen Straßen wird das 550.000 Euro–Auto kaum zu sehen sein.

Gemütlicher geht es bei Mitsubishi zu. Die Japaner präsentieren mit dem Grandis ein MPV (Multi Purpose Vehicle) für sechs bis sieben Personen. Angetrieben wird die Neukonstruktion von einem 165 PS-Benziner. Die großen Konkurrenten der Kompaktklasse sind ebenfalls vertreten. Opel präsentiert den neuen Astra, während VW mit dem neuen Gold dagegen hält.

Peugeot setzt mit den Sportlern RC Pik und RC Karo auf einen besonderen Blickfang. Leider werden die attraktiven Studien nie in Serie gehen. Die französische Konkurrenz gibt sich bodenständiger. Renault feiert die Österreich-Premiere des Grand Sc©nic und M©gane Sport.
Ein neues Flaggschiff zeigt Suzuki. Der Grand Vitara XL-7 ist nun als Turbodiesel erhältlich.

Alternativ geht es am Toyota/Lexus-Stand zu. Die Japaner präsentieren die zweite Generation des Hybridmodells Prius, der diesem Antriebskonzept zum Durchbruch verhelfen soll. Bei Lexus steht neben dem formschönen SUV RX300 (ein Hoffnungsträger) die neue Luxuslimousine LS 430 – direkt neben einem Toyota Formel-1-Boliden als Fahrsimulator, mit dem Messebesucher einen (virtuellen) GP bestreiten können.

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