Herzlichsten Dank für Ihre Stimmen! Es ist mir die größte Ehre, von Ihnen persönlich nominiert und gewählt worden zu sein. In Wahrheit aber sind Sie die "Österreicher des Jahres": Sie haben die Leistungen des Klein- und Mittelstandes nicht vergessen. Im Gegenteil - mit Ihrer Wahl rücken Sie dessen Bedeutung für die österreichische Wirtschaft, insbesondere für die Sicherung der Arbeitsplätze, wieder in den Vordergrund. Wir Unternehmen können nur versuchen, Ihre Anregungen, Wünsche und - oftmals auch Ihre fruchtbare Kritik - in unseren Produkten und Dienstleistungen bestmöglich umzusetzen. Ihr Votum ist uns angenehme Verpflichtung und eine ganz besondere Motivation, ständig besser zu werden.
Danke, Ihr
Hans Staud
1160 Wien
Gebühren: Und wie viel kosten Zigaretten?"Die Presse" schreibt am 27. Oktober, dass durch die Einigung über den Finanzausgleich und die damit verbundenen Änderungen der Gebühren alle betroffen sind.
1.) Wer nicht raucht, kann auch von der Erhöhung der Tabaksteuer nicht betroffen sein. 2.) Wer nicht im Spital liegt, muss auch keinen höheren Spitalskostenbeitrag leisten. 3.) Wer sich Generika verschreiben lässt, wird in Zukunft eine geringere Rezeptgebühr bezahlen. 4.) Der Beitrag für die Krankenversicherung steigt um 0,1 Prozent. Bei einem Einkommen von 3000 Euro im Monat sind das wie viel? Quizfrage: 30, 20, 10 oder 3 Euro im Monat? Wie viel kostet eine Packung Zigaretten?
Dr. Erich Brunner
1190 Wien
Kindergrabstätte: Wichtiges EreignisDas Grab der namenlosen Kinder, 30. Oktober
Sehr herzlich möchte ich mich für den einfühlsamen Beitrag über die Kindergrabstätte in Mistelbach bedanken. Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil ich das Thema für wichtig halte und es mir auch persönlich sehr am Herzen liegt - noch mehr vielleicht gerade auch nach den Begegnungen und Gesprächen in Mistelbach. So bin ich auch froh und dankbar für die Initiative unserer Mitarbeiterin, Frau Angela Siquans, Koordinatorin des Mobilen Caritas Hospizes der Caritas der Erzdiözese Wien für die Region, die Gudula Walterskirchen zurecht gewürdigt hat.
Die vergangene Woche war für uns als Caritas der Erzdiözese Wien sehr intensiv, auch medial, weil sich zur Zeit vieles recht positiv in der Arbeit entwickelt. Aber die Segnung am vergangenen Montag in Mistelbach hat mich am meisten berührt und war im Grunde wahrscheinlich das wichtigste Ereignis.
Dr. Michael Landau
1160 Wien
Arbeitsmarkt erschwert Studien-EntscheidungKampagne für besser Studienwahl, 22. Oktober
Studieninteressenten haben es angesichts zunehmend problematisch werdender Arbeitsmarkt- und Berufssituationen nicht leicht, die richtige Entscheidung zu fällen. Nach meiner Erfahrung als psychologische Studentenberaterin gibt es ausreichend Informationen - diese waren noch nie so vielfältig wie z. B. jetzt durch Berufsinformationsmessen, Tage der offenen Tür der Uni, ÖH-Einführungstage, elektronische Medien, etc.
Es liegt viel mehr an der "Verdauung" der Informationsmenge. Studierende erhalten eine Fülle von Möglichkeiten und Angeboten. Hier werden Studierende bei der persönlichen Auseinandersetzung unterstützt, wenn sie sich überfordert, orientierungslos fühlen oder eine passive Erwartungshaltung zeigen. Die Psychologische Studentenberatung hilft, die sachlichen Informationen in die jeweiligen entwicklungspsychologischen Gegebenheiten, in die subjektiven Gefühlsreaktionen und sozialen Beziehungen einzubetten, sodass sie verdaut werden können, um lebenskräftige Entscheidungen zu ermöglichen.
Dr. Gabriele Kinzl
6020 Innsbruck
Eurofighter: Tatsachen zur Kenntnis nehmenHäufig wird behauptet, dass der Eurofighter das teuerste Kampfflugzeug der Welt sei. Diese Behauptung stimmt sicher nicht. Nur gebrauchte Jagdflugzeuge sind tatsächlich billiger als dieser moderne Abfangjäger der jüngsten Generation.
Secondhand Jagdflugzeuge hätten jedoch vor allem höhere Wartungskosten bei geringerem Klarstand und zusätzlich niedrigere Leistungsfähigkeit, weniger Flugsicherheit und bedeutend kürzere Nutzungszeit. Der Eurofighter wurde schließlich von Experten aus verschiedenen Ressorts als bestes Angebot ausgewählt und soll von 2008 bis ca. 2045 den österreichischen Luftraum überwachen. Die schwedischen Gripen, berücksichtigt man das Preis-Leistungsverhältnis, wurden mit einem deutlich überhöhten Preis angeboten. Es ist schon genug Zeit durch unterschiedliche Gremien für die Prüfung des Abfangjäger-Kaufes verwendet worden, und auch die Opposition müsste offensichtliche Tatsachen zur Kenntnis nehmen.
Kurt Gärtner
4600 Wels
Zu bürokratisch?Strasser kritisiert Verfassungsrichter, 22. Oktober
Warum können Politiker nicht begreifen, dass es lediglich Aufgabe des Verfassungsgerichtshofes ist zu prüfen, ob ein Gesetz vollständig oder zum Teil verfassungskonform oder eben nicht ist. Es ist nicht Aufgabe dieses Gerichts festzustellen, ob eine Regelung "modern" ist oder nicht.
Warum BM Strasser meint, dass eine Wiedereingliederung ins Ressort a priori mehr Bürokratie erzeugt, ist eigenartig: Denn die jetzige Zivildienst-Verwaltungs-GmbH wird ja hoffentlich auch gesetzeskonform und somit "notgedrungen bürokratisch" entschieden haben.
Dr. Peter Hanisch
1180 Wien