KURDENPARTEI VERBOTEN - WARNUNG VOR AL-QAIDA-TERROR - JAPAN SCHICKT KRIEGSSCHIFF

In der Türkei wurde am Donnerstag die pro-kurdische Demokratie-Partei des Volkes (Hadep) durch den Verfassungsgerichtshof verboten. Unmittelbar nach dem Urteil erhob die Generalstaatsanwaltschaft in Ankara Klage gegen die kurdische Demokratische Volkspartei (Dehap) und beantragte auch deren Verbot. Das Verbot der Hadep wurde damit begründet, dass die Partei die verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) unterstütze.

WARNUNG VOR AL-QAIDA-TERROR

Die al-Qaida-Terrororganisation des Moslem-Extremisten Osama bin Laden plant nach Angaben des US-Diplomaten Pierre-Richard Prosper verheerende Anschläge auf zivile Ziele unter anderem in Afghanistan und auf der Insel Bali. In Verhören hätten mutmaßliche al-Qaida-Mitglieder auf dem US-Stützpunkt Guantanamo Informationen preisgegeben, die dazu beigetragen hätten, Anschläge auch in Europa zu verhindern, so Prosper. Die Verhöre müssten fortgesetzt werden, um auch in Zukunft Anschläge zu verhindern und den Terrorismus zu besiegen.

JAPAN SCHICKT KRIEGSSCHIFF

Die japanische Regierung hat nach dem jüngsten Test einer nordkoreanischen Anti-Schiffs-Rakete einen Zerstörer ins Japanische Meer geschickt. Das Kriegsschiff solle mögliche Vorbereitungen für weitere Tests beobachten. Die USA kündigten unterdessen an, sie wollten die nach einem Luftzwischenfall mit nordkoreanischen Kampfjets eingestellten Aufklärungsflüge vor der Küste Nordkoreas wieder aufnehmen.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.