SLOWAKEI: AMBULANZGEBÜHR - FREIHANDELSZONE AM BALKAN - KROATIEN MIT TOURISMUSPLUS - EU-INDEX FÜR SLOWENIEN - RINDER: EU HILFT MAZEDONIEN - SCHWEINEPREISE-PROTEST

Das slowakische Parlament hat nun grünes Licht für eine Reform der Finanzierung des maroden Gesundheitssystems gegeben. Künftig müssen Patienten demnach Rezept- und Ambulanzgebühren bezahlen, bei Krankenhausaufenthalten einen Verpflegungsbeitrag leisten und einen Teil der Beförderung in Ambulanzfahrzeugen selbst übernehmen. Gesundheitsminister Rudolf Zajac musste allerdings eingestehen, dass die Gebühren mit 20 bis 50 Kronen (bis 1,2 Euro) zu gering seien, um wirklich die Finanzprobleme des Gesundheitswesens zu lösen. Die Opposition will den Verfassungsgerichtshof anrufen.

FREIHANDELSZONE AM BALKAN

Die erste Phase zur Schaffung einer Freihandelszone am Balkan ist abgeschlossen. Mit der Unterschrift unter ein Abkommen zwischen Bosnien und Bulgarien haben nun alle sieben Staaten in einem Stabilitätspakt - Albanien, Bosnien, Kroatien, Serbien und Montenegro, Mazedonien und Rumänien - die politischen Grundlagen gelegt. Mit der Implementierung der Beschlüsse wird Mitte des Jahres begonnen.

KROATIEN MIT TOURISMUSPLUS

Kroatien hat das schwierige Tourismusjahr 2002 mit einem blauen Auge überstanden. Nach mehreren Jahren mit hohen zweistelligen Zuwachsraten ist die Zahl der Nächtigungen nur um drei Prozent auf 44,7 Mill. gestiegen, die Zahl der Ankünfte um sechs Prozent auf 8,3 Mill. Die Steigerung kommt vor allem von ausländischen Reisenden. Österreicher sind nach Deutschen, Slowenen, Italiener und Tschechen die fünftwichtigste Gästegruppe.

EU-INDEX FÜR SLOWENIEN

Der slowenische Finanzminister Dusan Mramor will die rasante Inflation, die mit der Lohnsteigerung einhergeht, nun entschieden bekämpfen. Dazu will er die Gehaltssteigerungen vom slowenischen Preisindex abkoppeln und stattdessen an die EU-Inflationsrate anbinden. Mramor untermauerte seinen Plan damit, dass allein seit Jahresbeginn die Löhne um 3,3 Prozent gestiegen seien und diese Steigerung in einigen Monaten auch auf die Inflation durchschlagen werde - mit weiteren Lohnsteigerungen im Gefolge.

RINDER: EU HILFT MAZEDONIEN

Die Europäische Agentur für den Wiederaufbau investiert 2,2 Mill. Euro in den Aufbau einer Datenbank für Rinder, Schafe und Ziegen in Mazedonien. Dadurch sollen Tiere lückenlos vom "Stall bis auf den Tisch" registriert und eindeutig rückverfolgbar werden. Das Projekt ist Teil eines Acht-Mill.-Euro-Programms, mit dem die mazedonische Landwirtschaft an die Anforderungen des EU-Assoziierungsabkommen angepasst werden soll.

SCHWEINEPREISE-PROTEST

Mehrere tausend Bauern haben vergangene Woche in Warschau gegen die ihrer Meinung nach zu niedrigen Preise für Schweinefleisch demonstriert.

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