2002 brachte Österreichs Kreditinstituten Einbußen.
WIEN (red.). Zwar gab es 2002 im klassischen Kreditgeschäft keinen Rückgang - es blieb mit 7,08 Mrd. Euro an Überschuss de facto konstant -, aber im Wertpapierbereich kam es zu deutlichen Einbußen, ausgelöst durch Kursverluste und geringere Provisionen, weil weniger gehandelt wurde. Das Betriebsergebnis von Österreichs Banken sank um 7,9 Prozent auf 4,22 Mrd. Euro, berichtet die Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Insgesamt erwartet die Nationalbank gegenüber 2001 ein um ein Drittel gesunkenes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von etwa zwei Mrd. Euro. Der Jahresüberschuss der Banken wird sich auf 1,44 Mrd. Euro beinahe halbieren.