Obwohl durch die Konjunkturflaute weniger Menschen ins Casino gegangen sind, konnte das Einspielergebnis gesteigert werden.
WIEN (apa). Die Casinos Austria haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 erneut Rekordergebnisse eingespielt, die Besucherzahl ging wegen der anhaltenden Konjunkturflaute allerdings von 2,8 auf 2,6 Mio. Besucher zurück. Auch im ersten Quartal 2003 habe sich die Zurückhaltung der Konsumenten am Glücksspielsektor in niedrigeren Besucherzahlen niedergeschlagen, doch sei das Einspielergebnis um 6,8 Prozent auf 56,2 Mio. Euro gestiegen.
Der Bruttospielertrag stieg im Vorjahr um 2,8 Prozent auf 227,8 Mio. Euro, die steuerliche Abgabenleistung erhöhte sich um 1,9 Prozent auf 152,5 Mio. Euro. Der Umsatz erhöhte sich um 2,1 Prozent auf 327,6 Mio. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 4,5 Prozent auf 12,7 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss wuchs um 1,1 Prozent auf 10 Mio. Euro.
Für das Geschäftsjahr 2002 werde eine Dividende von 4,4 Mio. Euro und ein Auslandsbonus von 1,2 Mio. Euro ausgeschüttet. In Summe betrage die Dividende damit 5,6 Mio. Euro, was 14 Prozent des Grundkapitals von 40 Mio. Euro entspreche.
Das Automatenspiel werde angesichts der geringen Einsätze, des schnellen Spiels und der hohen Gewinnchancen immer beliebter, so die Casinos. 64 Prozent des Einspielergebnisses wurden 2002 in Automatenspielen erzielt, 36 Prozent mit dem Tischspiel.
Die Casinos Austria AG beschäftigte per Ende 2002 1.850 Mitarbeiter und betrieb 240 Spieltische und 1.800 Automaten in 12 österreichischen Casinos.