BUSINESS-TICKER

DEUTSCHE BANK VERKAUFT IT-TOCHTER +++ MCE-TOCHTER MIT GROSSAUFTRAG +++ GEWISTA SCHLUCKT INFOSCREEN +++ CASINOS MIT EINSPIELPLUS +++

Die Deutsche Bank hat die Mehrheitsbeteiligung an ihrer IT-Tochter Sinuis an Siemens verkauft. Bereits zum Jahreswechsel hat die Bank ihren Anteil an dem auf bankspezifische Leistungen spezialisierten Unternehmen von 70 auf 19,84 Prozent verringert. Die Siemens Tochter SBS hält jetzt 80,16 Prozent an Sinuis.

Die S-Bausparkasse hat ihr E-Business-Angebot ausgeweitet. Kunden der Bausparkasse können ihre Bauspargeschäfte nun zusätzlich zum Internet-Banking der Partnerinstitute Erste Bank und Sparkassen auch bei der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) online erledigen. Neben der Abfrage von Kontoinformationen können auch Bausparverträge online abgeschlossen werden.

ENERGIE

RWE mit weniger Umsatz. Nach Beteiligungsverkäufen sind Umsatz und Gewinn beim Energiekonzern RWE im vergangenen Jahr deutlich geschrumpft. Die Einnahmen im Jahr 2002 sanken nach vorläufigen Berechnungen um sechs Prozent auf 47,2 Mrd. Euro. Der Nettogewinn war nach Abschreibungen mit 1,35 Mrd. Euro um um 22 Prozent geringer als im Vorjahr.

Der steirische Landesversorger Steweag-Steg wird voraussichtlich Mitte Februar seinen Anteil am regionalen Stromproduzenten Hereschwerke Energie von 49 auf 100 Prozent erhöhen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Hereschwerke Energie versorgt 21 steirische Gemeinden mit rund 8000 Kunden mit Strom und Fernwärme und hatte 2001 rund sieben Mill. Euro Umsatz.

INDUSTRIE

Die MAB Anlagenbau Austria, eine Tochter der MCE Voest, hat einen Auftrag zur Mitarbeit am neuen Fernwärmesystem der Stadt Köln erhalten. Gemeinsam mit der Firma Nooter Eriksen wird die MAB bis Oktober 2004 die Kesselanlage für ein neues Heizkraftwerk in Köln-Niehl errichten. Die Auftragssumme beträgt zehn Mill. Euro.

Die Maschinenfabrik Heid erwartet, daß der Gewinn im Jahr 2002 auf 50.000 nach 66.770 Euro im Vorjahr sinken wird. Der Umsatz der börsennotierten Beteiligungsholding soll mit 300.000 Euro ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 318.131 Euro liegen.

DIENSTLEISTUNG

Gewista übernimmt Infoscreen. Das Plakatunternehmen Gewista hat mit Jahresanfang den Außenwerber Infoscreen Austria zur Gänze übernommen. Die Gewista, bisher zu 51 Prozent beteiligt, übernimmt die restlichen 49 Prozent von der deutschen Infoscreen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Casinos Austria haben ihr Einspielergebnis im vergangenen Jahr neuerlich gesteigert: In zwölf heimischen Casinos wurden 227,8 Mill. Euro eingespielt - um 2,8 Prozent mehr als im Jahr 2001 (221,6 Mill. Euro). Die Zahl der Besucher ist neuerlich gesunken und lag mit 2,6 Mill. Gästen um 6,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 2,84 Mill. Gästen.

Der Touristikkonzern TUI baut im Heimmarkt Deutschland den Direktvertrieb von Reisen über Internet und Call Center aus. Der traditionelle Verkauf über Reisebüros soll dadurch nicht eingeschränkt werden. TUI erhöhte seinen Anteil an EVS, dem führenden Direktvermarkter von Reisen, von 40 auf 75 Prozent. Gleichzeitig hat die TUI den Anteil an der ebenfalls im Direktgeschäft aktiven Fox-Tours von 51 auf 100 Prozent aufgestockt.

Zuwächse bei ITS Billa Reisen. Die beiden Rewe-Töchter ITS Billa Reisen und Jahn Reisen verzeichneten - gegen den Branchentrend - im Geschäftsjahr 2002 ein deutliches Umsatzplus. Die Zahl der Kunden stieg bei ITS Billa um fünf Prozent auf 82.000, der Umsatz wuchs um zwölf Prozent auf 46 Mill. Euro. Jahn Reisen hatte in Österreich 14.000 Kunden und erreichte 13 Mill. Euro Umsatz. Ab sofort können Kunden des Universal-Versands Reisen bei ITS Billa auch in Raten bezahlen.

PHARMA

Quiagen, die niederländische Biotechnologiefirma, hofft nach der Schließung einer US-Anlage in der Nähe von Seattle auf eine bessere Profitabilität. Das Ergebnis im vierten Quartal 2002 sei durch die Schließung und Umstrukturierungen allerdings belastet. Nach Belastungen in der Höhe von acht bis zwölf Mill. Dollar (11,52 Mill. Euro) rechnet das Unternehmen allerdings mit Einsparungen von ein bis zwei Mill. Dollar jährlich.

TELEKOM

Der Mobilfunkanbieter One bietet seinen Kunden nun die Möglichkeit, bis zu fünf Geräte unter einer Rufnummer zu betreiben. Statt die SIM-Karte zu wechseln oder mehrere SIM-Karten mit verschiedenen Nummern zu nutzen, können nun für eine Rufnummer bis zu fünf SIM-Karten aktiviert werden.

INSOLVENZEN

Konkurse:

HG Wien: Slobodan Vasiljkovic KEG, 1220 Wien, Meissnergasse 2/13, AF: 20. 2. 2003, MV: Mag. T. Steiner, RA, Wien.

HG Wien: Nanosearch Membrane GmbH, 1160 Wien, Hettenkofergasse 13/45, AF: 18. 2. 2003, MV: Dr. K. Engelhart, RA, Wien.

HG Wien: IFJ Bau GmbH (1030 Wien, Hohlweggasse 26), 1100 Wien, Muhrengasse 52/1-4, AF: 26. 2. 2003, MV: Dr. P. Pullez, RA, Wien.

HG Wien: ElevatoRescue Steier Nfg. GmbH & Co KEG (1220 Wien, Oberfeldgasse 9/165), 1210 Wien, Schuchardtstraße 14/4, AF: 26. 2. 2003, MV: Dr. M. Schmidt, RA, Wien.

HG Wien: Dopplex Alt- und Neubau GmbH, 1110 Wien, Herbortgasse 28/1/13, AF: 20. 2. 2003, MV: Dr. H. Lesigang, RA, Wien.

LG Feldkirch: Direct Blue Vertrieb GmbH, 6840 Götzis, Vorarlberger Wirtschaftspark, AF: 10. 2. 2003, MV: Dr. T. Willeit, RA, Götzis.

LG Korneuburg: San-Hei Sanitär- und Heizungsinstallation GmbH, 2103 Langenzersdorf, Wiener Straße 92, AF: 15. 1. 2003, MV: Mag. Dr. F. Bruckner, RA, Korneuburg.

LG Ried: Biberdamm Gastronomie GmbH, 4974 Ort Innkreis, Nr. 5, AF: 14. 2. 2003, MV: Dr. J. Köpplinger, RA, Ried Innkreis.

LG Ried: Kronberger Hans Alois, 5280 Braunau, Friedhofstraße 13, AF: 14. 2. 2003, MV: Mag. Dr. R. Hermann, RA, Braunau.
Mitgeteilt vom Kreditschutzverband von 1870

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