Klingende Namen im Emissionskonsortium

Die HVB will beim Verkauf der BA-CA-Aktien auf Nummer Sicher gehen und nimmt mehr Investmentbanken als ursprünglich geplant mit ins Boot.

Wien (dom). Das Konsortium für den Börsegang der BA-CA wurde um zwei prominente Investmentbanken erweitert: Die "hauseigene" CA IB ist Global Coordinator der Transaktion und gemeinsam mit den Investmentbanken Goldman Sachs sowie JP Morgan Global Book-Runner. Um eine maximale Platzierungskraft beim größten europäischen Börsegang des laufenden Jahres zu sichern, wurden nun auch Merrill Lynch und CSFB als Joint Lead Manager mit ins Boot geholt. Zusätzlich wurden der heimischen RCB (Wertpapierhaus der Raiffeisen Zentralbank) und der italienischen Unicredito Positionen als Co-Lead-Manager angeboten.

Um eine lukrative Milliardentransaktion wie den BA-CA-IPO raufen sich auf Grund der bereits Jahre dauernden Flaute alle großen Investmentbanken. Je mehr dieser Banken im Konsortium sind, desto eher ist der Absatz der auf den Markt kommenden Papiere gesichert. Beim Preisband für den BA-CA-Börsengang dürften die Investmentbanker ursprünglich für 20 bis 25 Euro pro Aktie plädiert haben. Dieter Rampl, Chef der HypoVereinsbank, die ein Viertel der BA-CA-Aktien auf den Markt bringt, will aber mindestens 29 Euro.

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