Alternative Investments sind noch keine Massenveranstaltung, haben aber viel Zukunftspotenzial, sagt eine Studie.
frankfurt/wien (red.). Europas institutionelle Anleger sind mit den Renditen, die sie mit alternativen Anlagestrategien erzielen, zufrieden. Zu diesem Schluss kommt eine soeben veröffentlichte Studie von JP Morgan Fleming ("European Alternative Investment Strategies Survey 2003").
Mehr als zwei Drittel der der befragten 341 europäischen "Institutionellen" gaben an, das sich ihre Erwartungen an alternative Strategien erfüllt oder übererfüllt hätten. Eine besonders hohe Zufriedenheit herrscht bei den Immobilieninvestoren. Dort lag die erzielte Rendite in 94 Prozent der Fälle über den Erwartungen. Als alternative Investments werden in der Studie Hedge Fonds, Private Equity und Immobilien gewertet.
Hedge Fonds und Private Equity werden zwar positiv eingeschätzt, sind aber auch unter institutionellen Anlegern noch nicht all zu weit verbreitet. Im Schnitt entfallen nur 3,3 Prozent des Anlagevolumens auf Private Equity und 2,5 Prozent auf Hedge Fonds, was von den Managern mit mangelnder Liquidität im Private Equity Bereich und mit zu hohem Risiko bei Hedge Fonds begründet wird. Nach Meinung von JP Morgan Fleming haben beide Anlageinstrumente aber noch enormes Potenzial.