Business-Ticker

AKTIEN ZUM HALBEN PREIS - PRIVAT BANK MIT GEWINN - BÜCHER MIT PROFIT - BMW-BIKES WIEDER OHNE DACH

Die Commerzbank bietet Mitarbeitern nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" Belegschaftsaktien mit sechs Euro etwa um den halben Börsepreis an. Die Aktie, die derzeit um rund 13 Euro notiert, könne sogar ohne Sperrfrist verkauft werden, sodass Mitarbeiter gleich Kasse machen können. Commerzbank-Aktionäre hatten in den vergangenen zwei Jahren kräftig verloren. 2001 verlor die Aktie um 42 Prozent, im Vorjahr nochmals weitere 52 Prozent.

PRIVAT BANK MIT GEWINN

Die Privat Bank AG der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) hat im flauen Bankenjahr 2002 mit 3,1 Mill. Euro den Vorjahresgewinn um 0,2 Mill. Euro übertroffen. Das Bilanzvolumen wurde von 350,55 Mill. Euro auf 408,69 Mill Euro erhöht.

BÜCHER MIT PROFIT

Sehr zufrieden ist der Salzburger A&M Andreas & Dr. Müller Verlagsbuchhandel mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/2003 (Ende Juni), in dem der Umsatz um 21,1 Prozent auf 68,1 Mill. Euro gesteigert wurde. Angaben zum Gewinn wurden nicht gemacht. Der Verlagsbuchhändler hat in Österreich 24 Filialen.

BMW-BIKES WIEDER OHNE DACH

"Die Leute haben es uns nicht so aus der Hand gerissen, wie wir uns das vorstellten", sagte ein Sprecher des bayrischen Autoherstellers BMW. Das Motorrad C1, das mit Dach ausgeliefert wurde, wird künftig trotz mehrfacher Design-Preise nicht mehr produziert. Die Bayern haben den Namen C1 an Citro«n verkauft.

SCHIFFE FÜR DIE WELTMEERE

Südkoreas Werftindustrie hat im ersten Halbjahr Aufträge für den Schiffbau eingefahren wie nie zuvor. 233 Schiffe im Wert von 10,57 Mrd. Dollar (9,2 Mrd. Euro) wurden heuer bestellt. Das sind 172 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr. In den Auftragsbüchern stehen 609 Schiffe im Gesamtwert von 30,3 Mrd. Dollar. Bis Ende 2005 sei die Werftindustrie ausgelastet, teilte das Industrie- und Handelsministerium Südkoreas mit. Die EU wirft Südkorea vor, den Schiffsbau mit unzulässigen Staatshilfen zu stützen, und hat bereits Klage bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingereicht.

LOGISTIK AUF PROFIT

Der Schweizer Logistikkonzern Kühne & Nagel hat im ersten Halbjahr 2003 trotz der Wirtschaftsflaute den Umsatz um 6,6 Prozent auf 4,06 Mrd. Franken (2,9 Mrd. Euro) gesteigert. Der Reingewinn wurde um 11,8 Prozent auf 82,2 Mill. Franken erhöht. Der operative Gewinn (Ebitda) ging um 3,3 Prozent auf 144,6 Mill. Franken zurück.

LUKRATIVE HANDYKUNDEN

Der weltgrößte Handynetzbetreiber, Vodafone, hat im ersten Quartal 2003 (Ende Juni) mit 2,5 Millionen neuen Kunden überraschend zulegen können. Der britische Konzern teilte mit, dass der durchschnittliche Umsatz je Kunde in Deutschland in den zwölf Monaten bis Juni 2003 mit 313 Euro gegenüber März unverändert geblieben sei. In Großbritannien habe der Umsatz pro Kunde von 292 Pfund auf 297 Pfund (413 auf 420 Euro) zugenommen, in Italien von 347 Euro auf 351 Euro. Vodafone-Chef Chris Gent erklärte, dass man mit Umsatzzuwächsen von zehn Prozent pro Kunde im Plan liege.

RENAULT AUF PRIVATKURS

Der französische Staat hat J.P. Morgan beauftragt, 8,5 Prozent der Renault-Aktien zu verkaufen. Damit vermindert sich der Staatsanteil an Renault auf 15 Prozent.

WENIGER REISEN MIT TUI

Europas größter Touristikkonzern TUI liegt trotz gestiegener Nachfrage im Sommertourismus noch immer weit unter dem schwachen Vorjahr. Konzernweit sind die Umsätze um 7,3 Prozent niedriger als im Vorjahr.

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