Golf: Ansporn und Auftrag

Martin Wiegele heimste beim Telekom-Austria-Award im Casino Velden zwei Trophäen ab. Markus Brier wurde beim Dutch Open 18.

VELDEN (w). Nobel ging's am Wochenende im Casino Velden zu, im stilvollen Ambiente wurden am Samstag die Telekom-Austria-Golf-Awards 2003 vergeben. Der Mann, um den sich natürlich alles drehte, war Martin Wiegele. Der 25-Jährige Steirer wurde in Begleitung seines Trainers Ali Rosker nicht nur zum "Spieler des Jahres", sondern auch zum "Rookie of the year" gekürt, erntete von den 250 geladenen Gästen des von der Agentur "event media" organisierten Gala-Abends Standing Ovations. "So etwas habe ich noch nie erlebt, mir läuft's richtig kalt über den Rücken. Eine große Ehre für mich. Nun werde ich alles daran setzen, um diesen Trophäen gerecht zu werden." Bereits am Sonntag brach der Grazer, der in der Order of Merit der Challenge Tour führt, zum Dual-Ranking-Turnier nach Mallorca (European und Challenge-Tour) auf. "Ich sehe das alles als Ansporn, zugleich aber auch als Auftrag. Es gibt keinen Sport, bei dem man sich auf Lorbeer ausruhen darf. Ich werde mein Bestes geben!"

Als Spielerin des Jahres wurde Natascha Fink ausgezeichnet, Mannschaft des Jahres wurde das U-18-Nationalteam (Vize-Europameister mit Dominic Angkawidjaja, Kajetan Kromer, Thomas Klausner, Tristan Schulze-Bauer, Serge Stockinger, Bernd Wiesberger). Zum Telekom-Turnier des Jahres wurden die Gösser Open in Maria Lankowitz (GC Erzherzog Johann) gekürt. Der Sponsor-Award ging an die BA-CA, der Media-Award an die Wochenzeitung Golf-Week. Das Organisations-Team der Austrian Open wurde mit einem Sonderpreis bedacht.

Nicht ganz nach Wunsch lief es für Markus Brier bei den Dutch Open in Hilversum. Der Wiener Betriebswirt, der unter Zugzwang geraten ist, um die Tour-Karte für 2004 nicht zu verlieren, mischte bis zum zweiten Tag im absoluten Spitzenfeld mit, fiel jedoch am dritten und vierten Spieltag noch leicht zurück. Letztlich wurde es immerhin der 18. Rang. Damit aber konnte er sein Preisgeld um geschätzte 12.000 Euro ein wenig auffetten und die Konkurrenz auf Distanz halten. Aber das Zittern geht weiter, Markus Brier muss weiter auf ein Happy End hoffen, damit man im kommenden Jahr vereint auf der European Tour zuschlagen kann.

Dutch Open Hilversum: 18. Brier (Ö) -6 (68, 65, 70, 71).

Wales Ryder Cup Challenge: 46. Wendling (Ö) 70, 68, 69, 73. - Weinhandl verpasste den Cut.

Kleine Zeitung Matchplay Masters: Klagenfurt-Selzenheim: 1. Runde: Ettl - Bausek 3/2, Beretzki - Carnegie 2/1, Grenier - Sterling w.o., Kogler - Prader 1 auf, Feyrsinger - Burger 4/3, Burrows - Young 1 auf, Manson - Schinnerl 5/4, Zitny - Kraljic 1. Extraloch. - Viertelfinale: Ettl - Beretzki 1 auf, Kogler - Grenier 2/1, Feyrsinger - Burrows 1 auf, Zitny - Manson 1 auf.

Las Vegas Zwischenstand: 1. Appleby (Aus) 259 2. Flesch (USA) 260 3. McCarron (USA) 262 4. Allenby (Aus) 263.

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