Erste Spur zur "Saliera": Zehn Millionen gefordert

Drei Monate nach dem Diebstahl der "Saliera" aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien haben sich die Diebe gemeldet und verlangen zehn Millionen Euro Lösegeld.

Bei der Versicherung Uniqa traf nach Informationen des Radiosenders Ö3 gestern Früh ein Schreiben der angeblichen Diebe der "Saliera" ein. Darin behaupten sie, im Besitz des wertvollen Salzfasses aus dem 16. Jahrhundert zu sein.

Staub mitgeschickt

Als Beweis, dass sie wirklich im Besitz der Statue sind, haben sie abgekratzten Staub des Kunstwerks mitgeschickt. Aus Ermittlungskreisen wurde gegenüber Ö3 bestätigt, dass es den Brief gibt und dass der Staub zu 90 Prozent von der "Saliera" stammt.

Erpresser wollen sich wieder melden

Vermutlich hat ein Mittelsmann den Brief an die Uniqa geschickt, der über den Verbleib der "Saliera" Bescheid weiß. Noch sind keine Details über den weiteren Ablauf bekannt, angeblich werden sich die Erpresser in den nächsten Tagen noch einmal bei der Versicherung melden. Die Uniqa gab bisher keinen Kommentar ab.

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