PRESSBURG (tha). Die Privatisierung von 49 Prozent der "Slowakischen Gasindustrie" (SPP) konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Nur ein einziges definitives Angebot langte ein. Und das blieb unter den ursprünglichen Preiserwartungen. Es kommt von einem Konsortium bestehend aus deutscher Ruhrgas, Gaz de France und der russischen Gazprom.
Aus der ersten, unverbindlichen Angebotsrunde waren noch sieben seriöse Interessenten hervorgegangen, die allesamt zur Elite im internationalen Gasgeschäft gehören. Deshalb waren die Regierung und ihr Beraterinstitut Credit Suisse First Boston (CSFB) offensichtlich davon überzeugt, daß auf jeden Fall mehrere Angebote zur Wahl stehen würden.