Die Sorgen des Prinzen

RIYADH (bloomberg). Der saudische Prinz und internationale Großinvestor Alwaleed bin Talal - weltweit als elftreichster Mann eingestuft - hat Sorgen. "Die US-Konjunktur bleibt weiter in einem Abwärtstrend", erklärte Talal anläßlich einer Hotel-Übernahme in den Vereinten Arabischen Emiraten.

Der Prinz, der sich selbst als "wertorientierter" Anleger bezeichnet, der Aktien kauft, wenn sie billig geworden sind, sieht noch kein Ende des Absturzes der Technologie-Papiere. "Ich sehe noch keine Licht am Ende des Tunnels", erklärte Talal. Ernsthafte Sorgen macht sich der Prinz, der Anfang der 90er Jahre Hunderte Millionen Dollar in Technologie-Aktien wie jene von AOL Time Warner, Motorola, Apple und Priceline steckte, wegen der Gefahr eines Irak-Kriegs.

Alwaleed bin Talal ist mit 5,26 Prozent auch der größte Einzelaktionär der Citigroup. Dieses Paket wird derzeit auf rund neun Mrd. Dollar geschätzt.

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