Fußball spart Strom

Der unerwartete Erfolg der südkoreanischen Fußballer hat neben der positiven emotionellen Komponente auch eine weniger erfreuliche ökonomische. Weil viele Arbeitnehmer für Spiele und nachfolgende Feiern dienstfreigestellt waren, ist die koreanische Industrieproduktion im Juni gesunken - und damit auch der Stromverbrauch. Deshalb hat die Korea Electric Power Corp. nun angekündigt, bis zu zwei Monate kein Heizöl zuzukaufen, weil ihre Wärmekraftwerke einige Wochen auf niedrigeren Touren als geplant liefen. Finanzanalysten sind durch diese Nachricht aber keineswegs beunruhigt: Credit Suisse First Boston hielt das Rating für Korea Electric aufrecht bei "hold", weil die ausgefallene Produktion in den kommenden Monaten nachgeholt werden muß.

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