Magna nimmt sich Österreich als Vorbild

Nischenfahrzeuge. Magna wird künftig auch in Nordamerika ganze Fahrzeuge bauen, kündigt Konzernchefin Belinda Stronach an.

GRAZ. Belinda Stronach, Tochter des charismatischen Konzerngründers Frank Stronach und nunmehrige Vorstandschefin, setzt weiterhin auf den Standort Österreich. Die heimischen Standorte hätten in der Vergangenheit eine wichtige Rolle für den Autozulieferer gespielt, und dies werde auch in Zukunft der Fall sein. "Ich sehe keinen Grund, daran etwas zu ändern", so Belinda Stronach beim Start der Produktion des neuen Chrysler Voyager in Graz.

Österreich habe sogar eine Vorbildfunktion für den gesamten Konzern. Man werde die Strategie, ganze Fahrzeuge zu bauen, künftig auf Nordamerika übertragen. "Wir wollen dort ebenfalls Nischenfahrzeuge herstellen", so Stronach. Auf welche Fahrzeuge man sich spezialisieren wolle, werde man erst bekannt geben.

Vor dem Einstieg bei Steyr Daimler Puch in Österreich - das Werk wurde inzwischen in Magna Steyr umbenannt - war der Magna-Konzern auf eine reine Zuliefer-Tätigkeit beschränkt und stellte beispielsweise beispielsweise Bleche und Autospiegel her.

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