Schweizer Banken verteuern die Tauschgebühren

Alte Europa-Währungen können nur mehr bis heute, Donnerstag, günstig in Franken gewechselt werden.

BERN (sda). Bei Schweizer Kreditinstituten können nur noch bis heute, Donnerstag, die "alten" europäischen Währungen der Euro-Zone zu einem günstigen Kurs in Schweizer Franken umgetauscht werden. Bereits ab Freitag kassieren die Schweizer Banken Umtauschgebühren bis zu elf Prozent.

"Bei uns können weiterhin alle ehemaligen Währungen der Euro-Zone in Schweizer Franken umgetauscht werden, aber die Gebühren werden je nach Währung vier bis sechs Prozent betragen", erklärte Cedric Dietschy, ein Sprecher der Schweizer Großbank UBS. Wer Franc, DM oder Lira umtauschen will, bezahlt vier Prozent Wechselgebühr. Griechische Drachmen und portugiesische Escudos werden hingegen mit einer Provision von elf Prozent belegt. Die UBS begründet die hohen Tarife damit, daß die alten nationalen Münzen von den jeweiligen Notenbanken nur gegen die Entrichtung einer Gebühr zurückgenommen werden.

Auch bei der Credit Suisse (CS) wird am 1. März umgestellt. Dort wird die Gebühr vom jeweiligen Tageskurs des Franken zum Euro abhängig gemacht.

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