Österreich exportiert mehr Lebensmittel

Der Agrarhandel floriert trotz Konjunkturflaute und BSE in Österreich.

Laut einer am Donnerstag am Rande der Grünen Woche, der weltgrößten Lebensmittelmesse, in Berlin vorgestellten Hochrechnung der ersten drei Quartale auf das Gesamtjahr 2001 legte der Exportwert nach Deutschland - der mit Abstand der wichtigste Markt - um acht Prozent auf 1,318 Mrd. Euro (18,14 Mrd. S) zu. Dieses Plus ist etwas geringer als in den vergangenen Jahren, wo die Exporte um zweistellige Prozentsätze zulegten.

Laut dem Geschäftsführer der Agrarmarkt Austria Marketing (AMA), Stephan Mikinovic, ist das geringere Handelswachstum vor allem auf den Vertrauensschwund der Menschen in Folge der Fleischkrisen zurückzuführen. Obwohl die endgültigen Zahlen für das vierte Quartal noch fehlen, hat die aktuelle Konjunkturflaute kaum Einfluß auf den Lebensmittelhandel. Mikinovic: "Es gab keine negativen Meldungen von Händlern, auch das Weihnachtsgeschäft war überall stark." Die Rinderseuche BSE hatte für Österreich vor allem positive Folgen. Die Rindfleischexporte nach Deutschland stiegen stark, die Importe aus Deutschland gingen zurück.

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