BMW baut Produktion aus

Der Autohersteller erwartet für 2002 trotz schwierigen Umfelds ein Wachstum bei Absatz und Ertrag.

Der deutsche Autohersteller BMW hat in den ersten zwei Monaten dieses Jahres ein Absatzplus von 17,7 Prozent erreicht und rechnet auch für das Gesamtjahr mit einem deutlichen Umsatz- und Ertragszuwachs. Die Produktion soll von 905.000 auf über eine Million Fahrzeuge steigen. Der Großteil des Zuwachses soll vom neuen Mini kommen, seit dem Vorjahr auf dem Markt.

Der scheidende BMW-Chef Joachim Milberg führt das Wachstum trotz der Krise der Automobilindustrie auf den weltweiten Trend zu "Premium-Marken", also zu qualitativ hochwertigen Fahrzeugen, zurück. ",Premium' hat nichts mit Größe zu tun", so Milberg. Das Konzept lasse sich in allen Fahrzeugklassen umsetzen. Daher habe sich BMW für die Produktion des Mini, aber auch für die künftigen kleineren BMW entschieden. Im obersten Segment wird ab kommendem Jahr der Rolls-Royce die Palette abdecken.

Regional rechnet Milberg vor allem mit Wachstum in Asien: "Dort spielt die Musik." Man müsse dieses vierte Standbein, neben Deutschland, Westeuropa und USA rasch aufbauen. So wird eine Produktion in China geplant.

Im Vorjahr hat BMW den Umsatz um 3,3 Prozent auf 38,5 Mrd. Euro (529,76 Mrd. S) gesteigert. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 60 Prozent auf 3,24 Mrd. Euro. Dies ist nach Eigenangaben das erfolgreichste Geschäftsjahr der BMW Group.

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