"Welt-Player ist kein Ziel"

Der neue Uniqa-Chef Konstantin Klien will im Umkreis von einer guten Flugstunde von Wien expandieren.

WIEN (per). Ungarn und Slowenien sind die nächsten Zielländer für die heimische Versicherungsgruppe Uniqa. Der wachsende Prämienkuchen in Mittel- und Osteuropa ist derzeit 15 Mrd. Euro (206 Mrd. S) schwer. Noch heuer strebt Uniqa eine Kooperation mit der RZB-Tochter Tatrabank in der Slowakei an, über deren Filialen Polizzen angeboten werden sollen.

2001 kam jeder zehnte Prämien-Schilling aus den Auslandstöchtern - vor allem in den Reformländern. Bis 2005 soll der Anteil bei 15 Prozent liegen. Bei einer stärkeren Internationalisierung sei "strategisches Kapital", aber "kein strategischer Partner" erforderlich, sagte Klien. Den Expansionsradius beschränkt Klien auf eine gute Flugstunde von Wien. "Wir wollen kein Welt-Player sein."

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