Prinz Al Walid investiert in Citigroup - US-Anleger steigen aus Aktienfonds aus

NEW YORK (bloomberg). Der saudische Prinz Al Walid bin Talal hat seinen Anteil an der Citigroup um 500 Mill. Dollar auf mehr als 10 Mrd. Dollar aufgestockt. Al Walid ist der größte Aktionär der Gruppe. Der Neffe das saudischen Königs Fahd bezeichnete die Aktien als "sehr verlockend", nachdem sie in diesem Jahr 27 Prozent ihres Wertes eingebüßt haben. Für die erste Jahreshälfte hat der weltgrößte Finanzdienstleister einen Gewinn von 8,9 Mrd. Dollar ausgewiesen und damit alle Konkurrenten hinter sich gelassen. "Citigroup sind sehr billig, bei den derzeitigen Kursen sogar zu billig", urteilte der 45-jährige Investor. Für ihn ist die Citigroup "das profitabelste Unternehmen der Welt".

US-Anleger steigen aus Aktienfonds aus

NEW YORK (bloomberg). In den USA werfen Investoren ihre besten Aktien über Bord, weil sie Kasse machen müssen. Das gilt beispielsweise für Pulte Homes.Nach den Terroranschlägen vom 11. September zählte das Bauunternehmen zu den Top-10 im Standard & Poor's 500 Index. Seit letzter Woche steht Pulte Homes auf der Verkaufsliste. Nach den Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten geben Fondsanleger ihre Anteile zurück und zwingen die Fonds damit zu Aktienverkäufen, um die Investoren auszahlen zu können. Zuletzt haben Fondsanleger 6,5 Mrd. Dollar aus amerikanischen Aktienfonds abgezogen haben, berichtet TrimTabs.com. Dies bestätigt auch Lynn Yturri, Fondsmanager bei Banc One Investment Advisors: "Die Leute verkaufen Werte, die als sicherer Hafen gelten und eine überdurchschnittliche Performance vorweisen." Die größten Kapitalabflüsse verzeichnen Investmentfonds am Anfang des Monats, wenn die Kunden ihre Depotauszüge erhalten haben, sagt Brian Mattes von Vanguard Group. "Die Investoren stoßen Aktien ab und investiere statt dessen am Geldmarkt." Vergangene Woche verzeichneten Geldmarktfonds ein Plus von 32,7 Mrd. Dollar, heißt es im Money Fund Report.

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