12. September British Airways. Die britische Fluglinie steht ab 20. September nicht mehr auf dem Index der 100 größten Firmen Großbritanniens. Mit dem Ausschluß aus dem renommierten FTSE-Index im Rahmen der routinemäßigen dreimonatigen Überprüfung wird nach Angaben aus der City der Abwärtstrend bei BA als Folge der Luftfahrtkrise bestätigt. Seit dem 11. September ist die BA-Aktie um rund 60 Prozent gefallen. Statt British Airways möchte übrigens ihr Konkurrent, die Billig-Airline Ryanair, in den FT-Index aufgenommen werden. Sie hat einen entsprechenden Antrag gestellt, obwohl sie an der Börse Dublin gehandelt wird. Neben BA wurden noch EMI Group und International Power aus dem FTSE 100 geworfen.
Telekom Austria. Die Raiffeisen Centrobank hat in ihrer jüngsten Analyse das Kursziel für die TA von zehn auf 9,3 Euro reduziert. Der unklare Zeithorizont im Zusammenhang mit dem Verkauf des 29-Prozent-Anteils der Telecom Italia an der TA wurde als Begründung genannt. Die Anlageempfehlung bleibt mit Übergewichten jedoch unverändert. DaimlerChrysler wurde Credit Suisse First Boston auf Outperformer bewertet. Der Aktie wird ein 40prozentiges Aufwärtspotential bescheinigt. Das Kursziel wird mit 58 Euro je Aktie angegeben. RWE wird von Merck Fink & Co mit Unterperformer bewertet. Das Unternehmen habe angekündigt, erst Ende 2003 in der Lage zu sein, seinen Hauptanteil an Heidelberger Printing Systems zu verkaufen, hieß es als Begründung. RWE will sich auf die Kernbereiche Wasser, Gas und Abfall konzentrieren.