Credit Suisse First Boston glaubt, daß die Aktien der Telekom Austria binnen eines Jahres um 28 Prozent zulegen werden.
WIEN (red.) Wenn die Aktien der Telekom Austria (TA) auch nicht ganz so erfolgreich performen, wie sich dies die Investoren wünschen, so gibt es immerhin (wieder einmal) eine positive Analyse: Die Credit Swiss First Boston (CSFB) bewerten die Aktien in einer Erstanalyse mit einer "Outperform". Als Zwölfmonats-Kursziel werden 10 Euro angegeben, um 28 Prozent über dem aktuellen Kursniveau.
Gegenüber der Vergleichsgruppe sei die Telekom Austria unterbewertet und verfüge gleichzeitig über eine tragfähige Bilanzstruktur. Angesichts des verstärkten Fokusses der Investoren auf Cash-Flow, glaubt CSFB, daß die Telekom Austria weiterhin den Markt "outperformen" wird. .
Den Verkauf der 745 Mill. Aktien durch die Telecom Italia (TI) erwartet CSFB noch vor Jahresende. Das könnte kurzfristig zwar zu einer Kursschwäche führen, die erhöhte Liquidität sollte aber einen Anreiz für die Investoren darstellen, mit positiven Auswirkungen auf den Aktienkurs.
Kostenkürzungen im Festnetzbereich haben laut CSFB die Profitabilität wieder das Niveau vor der Privatisierung gehoben. Die Investmentbanker erwarten weitere Personalkürzungen verbesserte Marktanteile, was die Telekom Austria in Zukunft zu einem der besser positionierten Telephonanbieter machen werde.