LEGO VERDIENT WIEDER +++ SWISS GEHT ZU ONE WORLD +++ UNIQA-DIVIDENDE KONSTANT
INDUSTRIE
Lego wieder im Plus. Der dänische Spielwarenproduzent hat im Geschäftsjahr 2001 einen Vorsteuergewinn von 530 Mill. Kronen (70,2 Mrd. Â) erzielt, nach einem Verlust von einer Mrd. Kronen im Jahr zuvor.
Niedermeyer: Ausgleich? Die in Insolvenz befindliche Augenoptik-Kette hat beim Handelsgericht Wien den Zwangsausgleich beantragt und bietet ihren Gläubigern die gesetzliche Mindestquote von 20 Prozent. Ein Termin für die Abstimmung der Gläubiger über den Zwangsausgleich ist noch offen.
VERKEHR - LUFTFAHRT
Swiss geht zu One World. Die künftige nationale Schweizer Fluggesellschaft und Swissair-Nachfolgerin Swiss wird voraussichtlich der Flug-Allianz One World beitreten. Gespräche mit anderen möglichen Partnern seien beendet worden, hieß es aus informierten Kreisen.
ENERGIE
Die Burgenland Holding, die an den beiden burgenländischen Versorgern Bewag und Begas je 49 Prozent hält, zahlt für das Geschäftsjahr 2000/01 (30. September) eine Dividende von 1,02 Euro je Aktie, nach 14 S (1,017 Euro) für 1999/2000.
DIENSTLEISTUNGEN
DP kennt keine Grenzen. Die Deutsche Post (DP) World Net will ihren Briefdienst nach Frankreich und Großbritannien ausdehnen. Dies bestätigte DP-Chef Klaus Zumwinkel gegenüber dem Magazin "Finanzen", ließ aber offen, ob Übernahmen geplant sind.
Der rigorose Sparkurs beim Postbus hat bereits im Vorjahr einen Kurswechsel eingeleitet. Die Verluste (Betriebsergebnis) werden unter zehn Mill. Â statt den erwarteten zwölf Mill. Â liegen, verlautete nach der Aufsichtsratssitzung am Montag. Bereits 200 Stellen wurden abgebaut. Heuer werde man aber aufgrund der hohen Restrukturierungskosten noch nicht die Gewinnzone erreichen.
FINANZEN
Konstante Dividende bei Uniqa. Die Versicherungsgruppe hat 2001 nach vorläufigen Zahlen ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 45,3 Mill. Euro erwirtschaftet.
ERRATUM
In der Ausgabe der "Presse" vom 14. März wurde auf Seite 21 unter dem Titel "Big Player in der Wertschöpfungskette" Heinz Pechek, Vorstand des Bundesverbandes für Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik, fälschlich mit der Einschätzung zitiert, die Nutzung elektronischer Beschaffungsinstrumente - "E-Procurement" - würde sich derzeit nur auf Bedarfsgüter von geringem Wert wie etwa Büromaterial, Werkzeuge oder Verpackungsmaterialien beschränken, und dieses würde auch so bleiben. Pechek legt Wert auf die Feststellung, daß er sehr wohl der Meinung ist, daß sich die Nutzung von E-Procurement nach einiger Zeit auch auf andere, höherwertige Produkte ausweiten wird.