Schuldverschreibungen mit Laufzeiten von fünf bis zehn Jahren sollen begeben werden.
BARCELONA (apa/vwd). Die Deutsche Telekom AG, Bonn, will nach den Worten ihres Treasurers Gerhard Mischke im nächsten Jahr erneut mindestens eine Großanleihe begeben und erwägt zudem die Verbriefung von Einkünften. Die Pläne zur Fremdfinanzierung wichen nicht wesentlich von dem Programm dieses Jahres ab, mit dem die Telekom insgesamt 17 Mrd. Euro über Banken und am Bondmarkt aufnahm, sagte Mischke am Montag auf einer Veranstaltung der Investmentbank Credit Suisse First Boston in Barcelona. Vorgesehen sei ferner, auf längere Fälligkeiten umzusteigen und stärker Schuldverschreibungen mit Laufzeiten von fünf und zehn Jahren zu begeben.
In den nächsten beiden Jahren werden bei der Telekom Verbindlichkeiten von rund 7,5 Mrd. Euro bzw. 12 Mrd. Euro fällig. Bis 2004 sei der Konzern voll finanziert, betonte Mischke. Außerdem verfüge die Telekom über Liquiditätsreserven von mehr als 19 Mrd. Euro. 2003 sei zum Einen geplant, eine neue Euro-Anleihe ähnlich dem im Mai ausgegeben Bond im Volumen von fünf Mrd. Euro zu emittieren. Zum Anderen kämen weitere Asset Backed Securities zur Kapitalzuführung in Frage. Mischke erwähnte hier als Möglichkeiten die Verbriefung von Einkünften der Konzerntochter T-Systems und der deutschen Mobilfunkgesellschaft.