"Paco" nahm Attacken den Wind aus den Segeln

Uniqa-Classic. Wrolich als Tagesdritter bester Österreicher, Deutscher Wegmann übernahm Gelb.

GRESTEN (-er). Der Italiener Aggiano gewann die 3. Etappe der Uniqa-Classic, aber der Deutsche Wegmann zog seinem Landsmann Mioni das gelbe Trikot aus. "Toll, mein erstes, dabei bin ich kein Etappenfahrer." Dabei war's Freitag über Berge gegangen - darunter Wastl am Wald, meist ein echtes Kriterium.

Diesmal setzten sich auch Tempobolzer in Szene - wie der Kärntner "Paco" Wrolich, womit er Attacken auf das Gerolsteiner-Team den Wind aus den Segeln nahm. "Nicht nur wir rollen mit - das machen auch 60 andere. Die meisten nützen's zum Aufbau für die Weltcuprennen. Aber da sagt keiner was!"

Auch Paco hat, wie Haselbacher, dessen Fluchtversuch gescheitert war, den Weltcup im Visier: Hamburg, San Sebastian, Zürich. "Wenn ich ein zweites Saisonhoch hab', ist alles möglich", sagt der Kärntner, der mit sich zufrieden ist. "Schließlich hab' ich erst Montag erfahren, daß ich Mittwoch starte. Da kann man nicht mehr erwarten!"

Wrolich war Dritter, den jungen Bernhard Kohl, 20, trennen nur Sekunden vom Podestplatz. "Den", sagt er, "will ich auf der letzten Etappe noch holen!" Der heimische Klassiker endet heute in Großraming.

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