Uniqa-Klassik: 2. Etappe an Holländer Boonen

Alles beim alten nach Massen-Ankunft in der 2. Etappe, die der Holländer Boonen (US-Postal) gewann.

RABENSTEIN (-er). 166 km, drei Bergwertungen - auch ohne Hitze hatte es die 2. Etappe der Uniqa-Classic von Traismauer über 166 km nach Rabenstein in sich. Zwei Fluchtversuche, der erste von einer 18-Mann-Gruppe, der zweite von einem Italiener, wurden zunichte gemacht, im Massensprint setzte sich mit dem Holländer Boonen ein Fahrer des US-Postal-Teams von Armstrong durch. Der Italiener Miorin blieb in Gelb, Bernhard Kohl auf Tuchfühlung.

Zwei der Topstars, die schon Mittwoch viel Zeit verloren hatten, Belgiens Evergreen Johan Museeuw, 35, und der Schweizer Marcus Zberg, pedalen eher unauffällig dahin. Und sie machen auch gar kein Aufhebens daraus. Für sie normal, "weil wir diese Etappenfahrt als Vorbereitung nützen, um sich für Weltcuprennen aufzubauen. Sozusagen ein "Uniqat" als Training.

Demnächst stehen San Sebastian und die Meisterschaft von Zürich an. "Da will ich vorne mitmischen", sagt Museeuw, eher Kumpel als Star. Wer mit ihm spricht, merkt gleich, warum er zu jenen Profis zählt, die sich immer und überall große Sympathien erworben haben. Er trägt die Nase nicht hoch oben, sondern buckelt auch im Ernstfall. Aber für kleine Scherze ist der Spaßvogel immer zu haben.

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