September 1989: Österreich treibt mit Ungarn eine gemeinsame Kandidatur für die Endrunde 1996 voran, geht aber dann solo in die Bewerbung.
28. 11. 1991: Nach Absagen der Städte Linz, St. Pölten, Klagenfurt, Graz und Salzburg erklärt der für Sport zuständige Minister Harald Ettl, daß Österreich auf eine Kandidatur für 1996 verzichtet.
9. 12. 1991: Österreich ist wieder da und bewirbt sich mit Graz, Salzburg, Innsbruck und Wien. Konkurrenten sind England, Griechenland, die Niederlande und Portugal.
5. 5. 1992: Die Uefa vergibt die Endrunde 96 einstimmig an England.
Oktober 1993: ÖFB-Präsident Beppo Mauhart führt Sondierungsgespräche mit Verbandsvertretern von Ungarn, Tschechien und der Slowakei bezüglich "Donaumonarchie-Bewerbung".
1996: Weichen werden auf eine Doppel-Bewerbung gestellt, als Partner sind Ungarn, Tschechien, Kroatien und die Schweiz im Gespräch.
3. 6. 1997: Die Bundesregierung beschließt eine gemeinsame Bewerbung mit Ungarn für die Endrunde 2004. Als Spielorte sind Wien, Salzburg, Innsbruck und St. Pölten geplant. Konkurrenten sind Favorit Spanien und Portugal.
12. 10. 1999: Die Endrunde 2004 wird an Portugal vergeben.
August 2000: Beim Fifa-Kongreß in Zürich gibt es zwischen ÖFB und SFV erste Gespräche über eine gemeinsame Bewerbung für 2008.
Dezember 2000: Die Spitzen beider Verbände treffen sich in Wien zu konkreten Verhandlungen.
15. 1. 2001: Bei einem Treffen zwischen Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer und dem Schweizer Bundesrat Samuel Schmid erklären beide Sportminister, eine gemeinsame Kandidatur zu unterstützen.
9. 3. 2001: Die zuständigen Organe des ÖFB und des SFV beschließen die gemeinsame Bewerbung.
20. 6. 2001: Credit Suisse wird als Kandidatur-Hauptsponsor präsentiert.
14. 8. 2001: Im Rahmen eines Gala-Abends in Wien erfolgt der offizielle Ankick der Bewerbung "Football's best - close to you".
12. 10. 2001: Konstituierung des Kandidaturkomitees mit Vertretern beider Fußball-Verbände.
20. 11. 2001: Der ÖFB und der SFV bekräftigen in einem Schreiben an die Uefa fristgerecht ihr Interesse an der Durchführung der EURO 2008. Daraufhin versendet die Uefa das Pflichtenheft.
17. 12. 2002: Unter www.austria.switzerland-EURO2008.com kann sich jeder Fan über die Kandidatur informieren.
28. 2. 2002: Nach der Prüfung des Pflichtenheftes bestätigen ÖFB und SFV schriftlich und fristgerecht ihre Kandidatur. Sechs weitere Kandidaturen werden von Skandinavien (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden), Schottland/Irland, Ungarn, Griechenland/Türkei, Rußland, Kroatien/Bosnien-Herzegowina eingereicht.
7. 4. 2002: Friedrich Stickler wird zum neuen ÖFB-Präsidenten gewählt und übernimmt von seinem Vorgänger Beppo Mauhart auch die Agenden der EM-Bewerbung.
25. 4. 2002: Präsentation der Kandidatur im Rahmen des Uefa-Kongresses in Stockholm.
31. 5. 2002: Einreichung des Kandidatur-Dossiers bei der Uefa.
19. - 23. 8. 2002: Uefa-Inspektionsreise durch Österreich und die Schweiz.
11. 12. 2002: Bewertung der Bewerbungen durch die Uefa-Kommission für Nationalmannschaften mittels Punktesystem. Uefa-Exekutivkomitee erstellt eine "short-list" mit zwei oder drei Kandidaturen in der Endausscheidung.
12. 12. 2002: Meeting des Exekutivkomitees, Wahl des Veranstalters 2008.