Auf die Größe kommt's an: Mazdas Familienförderung

Mazda MPV. Der neugestylte Van trumpft mit Common-Rail-Turbodiesel auf.

WIEN. Das Kriterium ist der Teutonia-Kinderwagen mit astronomischen Ausmaßen. In die Wiener Straßenbahn kommt man mit dem Monstrum nicht; packt man ihn in den Kofferraum eines Kombis, müssen die Reifen abmontiert werden; in manche Vans paßt der - zusammengelegte - Geländewagen nur quer. In den Mazda MPV schiebt man den 105 Zentimeter langen und 60 Zentimeter breiten Wagen unzerlegt der Länge nach. Man sieht: Auf die Größe kommt's an.

Mit 4,8 Metern - 30 Zentimeter kürzer als der Vater aller Vans, der Grand Voyager - ist der MPV ein Beitrag zur Familienförderung: Auch bei drei Kindern, einem Kinderwagen und Gepäck für eine Woche wird's nicht eng. 866 Liter faßt der Mazda ohne dritte, beachtliche 2745 Liter wenn man auch die zweite Sitzreihe ausbaut.

Das erfreulichste am neugestylten Mazda-Van ist die Motorisierung: Ein Zwei-Liter-Common-Rail-Turbodiesel mit 100 kW (136 PS) treibt den Japaner an. Leise springt die Maschine an, der Motor läuft auch bei höheren Drehzahlen sehr ruhig, die Kraftentfaltung geschieht stetig und druckvoll, das Fahrgefühl ist angenehm. Der Verbrauch liegt bei sparsamen 7,1 Liter.

Im Innenraum vermißt man das raffinierte Ablagesystem, das man aus Vans kennt. Ein paar Ideen für größere und sorgfältiger geformte Ablage- und Staufächer hätten nicht geschadet. Keine Kritik es an der Serienausstattung: Vier Airbags, ABS, Klimaanlage, zwei Schiebetüren. Mazda bietet den MPV mit Navigationssystem an - eine sinnvolle Investition, die den Aufpreis von 1700 Euro wert ist. Insgesamt ist der Mazda MPV ein praktisches, familientaugliches Auto, gut verarbeitet, kraftvoll zu fahren.

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