Zum Artikel "Der Kampf um die Zukunft Österreichs, oder wieviele Häuser soll die Forschung haben?" (11. November)
möchte ich, um Mißverständnisse zu vermeiden, festhalten:
Mein verschiedenen Stellen unterbreiteter Vorschlag zur langfristigen Absicherung finanzieller Mittel für die Forschungsförderung bezieht und bezog sich ausschließlich auf die Zweckbindung eines (von der Regierung zu bestimmenden) Prozentsatzes der jährlichen Ausschüttungen der OeNB an die Republik Österreich. Dies ist auch von den Befürwortern dieses Vorschlages jeweils so formuliert worden. Keinesfalls habe ich aber eine Verwendung von Reserven unseres Hauses angesprochen, wie dies aus der Formulierung zum Ende des erwähnten Beitrages herausgelesen werden könnte.
Dr. Klaus Liebscher
Gouverneur der
Oesterreichischen Nationalbank
Geldbringende Idee
Würde jede Steuerzahlung auf die Konten der Finanzämter mit einer Bearbeitungsgebühr von 30 Schilling (€ 2,18) belegt, könnte der Finanzminister damit bei schätzungsweise 300 Millionen Zahlungseingängen im Jahr zusätzliche Einnahmen von 654 Millionen Euro lukrieren. Es würde damit dem Beispiel der Telecom Austria folgen, die soeben ihre Kunden für die simple Verbuchung von Überweisungseingängen zu dieser exorbitanten Gebührenerhöhung verdonnert hat. Dr. H. Umfahrer
1180 Wien
Verachtung?
Die Wende des Wahlkampfs,9. 11.
Es scheint, daß Andreas Unterberger eine tiefsitzende Antipathie gegen die Amerikaner hat. Wie das letzte Wahlergebnis zeigt, war es trotz der überwältigenden Mehrheit der Newsmedien für die Demokraten ein Sieg für die Republikaner. Der Satz, daß etwas, das für Österreicher eine Zumutung an ihre Intelligenz darstellt, in Amerika akzeptabel sein soll, kann nur aus einem Gefühl der Verachtung Amerikas stammen.
Walter M. Gerhold
Florida, USA
KORREKTURUnfallrenten. Zentrales Anliegen der SPÖ ist, wie in den vergangenen Wochen mehrfach berichtet, die Abschaffung der Besteuerung der Unfallrenten, nicht, wie am 13. November irrtümlich gemeldet, die Abschaffung der Unfallrenten. red.